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Fußball: Mehr Tore, mehr Geld - Die Profiteure der EM

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Mehr Tore, mehr Geld - Die Profiteure der EM

06.06.2016, 13:18 Uhr | dpa

Fußball: Mehr Tore, mehr Geld - Die Profiteure der EM. Auch während der EM werden die Biergärten voll sein.

Auch während der EM werden die Biergärten voll sein. Foto: Frank Leonhardt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Ab Ende der Woche bestimmt die Fußball-EM wieder die Abendgestaltung der meisten Deutschen. Ob zuhause, beim Public Viewing oder im Biergarten, die Spiele der Mannschaft werden in der Regel wie ein Event gefeiert.

Der Fußballsommer ist jedoch auch ein wirtschaftliches Ereignis. Einige Branchen profitieren besonders von der Meisterschaft. Eine Übersicht:

In der Gastronomie erhoffen sich vor allem die WIRTE IN BIERGÄRTEN UND GARTENLOKALEN einen Umsatzschub durch den Fußballsommer. Man erwarte Rückenwind von dem Turnier, sagt der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ernst Fischer. "Ob die EM nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich ein Erfolg wird, hängt vor allem vom Wetter und vom Abschneiden der deutschen Elf ab." Positiv für die Wirte: Das Turnier (10. Juni bis 10. Juli) dauert diesmal eine Woche länger. In Kneipen und Restaurants ohne Garten oder Terrasse könnten während der Spiele dagegen Plätze frei bleiben. Konkrete Umsatzerwartungen kann der Dehoga nicht nennen.

Fußballspiele ohne Bier sind für viele Fans kaum vorstellbar. BIERBRAUER haben daher vor allem vor und während eines Fußballsommers viel zu tun: Sie müssen Sonderschichten fahren, denn es wird viel getrunken. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 haben die deutschen Hersteller nach Angaben des Deutschen Brauer-Bundes rund fünf Prozent mehr Bier verkauft, bei den EMs und WMs in den Folgejahren waren es rund vier Prozent mehr. Der Durchschnittsabsatz im Monat Juni der vergangenen zehn Jahre liegt bei knapp 10 Millionen Hektoliter. Beliebteste Biersorte mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent ist nach wie vor das Pils.

Steaks und Würstchen, Kartoffelsalat, Chips, Limonade und Bier: Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) finden sich diese Waren zu WM- und EM-Zeiten häufiger in einem typischen Einkaufskorb als andere Lebensmittel. EINZELHÄNDLER hätten bei Getränken, Snacks und Grillprodukten zur WM 2010 in Brasilien einen um acht Prozentpunkte höheren Umsatz verzeichnet als bei anderen Konsumgütern. Aber auch hier gelte: Je besser das Wetter und je mehr Spiele die Mannschaft gewinnt, desto höher die Einnahmen.

Die ausgebleichten Gartenstühle werden gegen neue ausgetauscht, und auch der alte Grill macht nichts mehr her: Viele feiern sportliche Großereignisse gemeinsam mit Familie und Freunden zuhause und den BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTEN bringe es positive Umsatzeffekte, sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten, Peter Wüst. Die Fußball-EM mache sich daher vor allem in den Bereichen Garten und Dekoration bemerkbar, aber auch Grills und Grillkohle verkauften sich gut. Auf der anderen Seite starteten Fußball-Fans vor und während der Meisterschaften keine großen Renovierungs- oder Umbauprojekte, sagt Wüst. "Der Baumarkthandel hat also mit mehreren, teilweise gegenläufigen Effekten zu kämpfen."

Die EM als Anlass, einen neuen Fernseher zu kaufen? Die ELEKTRONIK-HÄNDLER rechnen jedenfalls für die Wochen vor und während des Turniers mit hohen zweistelligen Zuwachsraten im Verkauf von Fernsehgeräten und Zubehör, wie der Bundesverband Technik des Einzelhandels mitteilt. Die GfK spricht von einem "Fußball-Effekt": Zur WM 2010 in Südafrika seien die Verkäufe von Fernsehern von rund 148 000 in der 20. Kalenderwoche auf etwa 219 000 in der 23. Kalenderwoche, in der auch die WM begann, gestiegen. Der Handel kann laut GfK regelmäßig mit einem zweiten Schub rechnen, wenn Deutschland über die Vorrunde hinauskommt. Als es die Mannschaft bei der EM 2012 ins Halbfinale schaffte, seien die Fernsehverkäufe in der Finalwoche von rund 138 000 auf noch einmal etwa 157 000 Stück gestiegen, hieß es.

Die ANBIETER VON SPORTWETTEN werden während der EM aller Voraussicht nach ordentlich Kasse machen. "Nach einer Faustregel verdoppeln sich die Umsätze der Buchmacher bei sportlichen Großereignissen", sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Sportwettenverbandes, Luka Andric.

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