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EM 2016: DFB-Gegner Polen misslingt Generalprobe ohne Robert Lewandowski

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Italien besiegt Finnland  

DFB-Gegner Polen misslingt Generalprobe

07.06.2016, 09:35 Uhr | sid, t-online.de

EM 2016: DFB-Gegner Polen misslingt Generalprobe ohne Robert Lewandowski. Polens Krzysztof Maczynski (re.) im Duell mit dem Litauer Lukas Spalvis. (Quelle: dpa)

Polens Krzysztof Maczynski (re.) im Duell mit dem Litauer Lukas Spalvis. (Quelle: dpa)

Ohne Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski ist dem deutschen Gruppengegner Polen die Generalprobe für die Europameisterschaft in Frankreich misslungen.

Zehn Tage vor dem Duell mit den Weltmeistern in der Gruppe C am 16. Juni in Paris verabschiedeten sich die Polen in Krakau mit einem ernüchternden 0:0 gegen Litauen nach Frankreich. Lewandowski, Schütze von 30 Saisontoren für den FC Bayern, wurde geschont. Fünf Tage zuvor hatte der EM-Gastgeber von 2012 bereits 1:2 gegen die Niederlande verloren.

Der frühere Dortmunder Jakub Blaszczykowski (AC Florenz) spielte in einer uninspirierten polnischen Elf auf der rechten Abwehrseite, BVB-Profi Lukasz Piszczek dagegen saß 90 Minuten auf der Bank.

Anfällige Viererkette

Die Gastgeber hatten überraschend große Probleme. Schon nach 14 Sekunden stand Litauens Arvydas Novikovas vom VfL Bochum allein vor Torhüter Lukasz Fabianski, scheiterte aber. Immer wieder zeigte sich auch danach die Vierer-Abwehrkette anfällig. Zu eigenen Torchancen kamen die Polen selten, eine der wenigen hatte der frühere Leverkusener Arkadiusz Milik (78.) mit einem direkten Freistoß.

Italien siegt glanzlos

Einen Erfolg im letzten Test feierte indes Italien. Das Team von National-Coach Antonio Conte gewann in Verona mit 2:0 (1:0) gegen Finnland. Antonio Candreva brachte den viermaligen Weltmeister in der 27. Minute per Foulelfmeter in Führung. Daniele De Ross stellte in der 71. Minute den Endstand für die Squadra Azzura her.

Conte hatte seine Startelf gegenüber dem 1:0 am 29. Mai gegen Schottland auf sechs Positionen verändert. Unter anderem durfte Salvatori Sirigu, Vertreter von Kevin Trapp bei Paris St. Germain, für Torwart-Ikone Gianluigi Buffon ran, im Sturm bekam der Ex-Dortmunder Ciro Immobile eine Chance. Spielerisch konnten die Italiener gegen biedere Finnen aber kaum überzeugen.

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