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Fußball: Vor Auftaktpartie steigt bei Franzosen die Aufregung

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Vor Auftaktpartie steigt bei Franzosen die Aufregung

07.06.2016, 18:36 Uhr | dpa

Fußball: Vor Auftaktpartie steigt bei Franzosen die Aufregung. Laurent Koscielny erzielte im Testpiel gegen Schottland einen Treffer.

Laurent Koscielny erzielte im Testpiel gegen Schottland einen Treffer. Cugnot Mathieu Foto: Cugnot Mathieu. (Quelle: dpa)

Clairefontaine (dpa) - Die Anspannung wächst im Lager der Franzosen, die letzten Trainingsmaßnahmen vor dem Auftaktspiel der Fußball-EM finden hinter verschlossenen Toren statt.

"Es ist jetzt wichtig, dass wir unter uns sind, miteinander reden und auch mal laut werden, wenn es nötig ist", betonte Angreifer André-Pierre Gignac im EM-Quartier in Clairefontaine. Alle in der Équipe tricolore wissen, wie bedeutend ein guter Start in das Turnier an diesem Freitag gegen Rumänien im Stade de France von Saint-Denis ist. "Es ist vielleicht das schwierigste Spiel, aber wir haben Vertrauen in uns", sagte Innenverteidiger Laurent Koscielny.

Die Mannschaft, die seit zwei Jahren kein Pflichtspiel mehr bestritten hat, ist sich der Erwartungshaltung bewusst. "Frankreich ist zwangsläufig der Favorit", betonte Gignac mit Verweis auf die zurückliegenden Testspiele. "Und jedes Mal, wenn Frankreich ein Turnier ausgerichtet hat, hat Frankreich es auch gewonnen." Das war 1984 bei der EM der Fall und 1998 bei der WM. Insgesamt gelang ein EM-Heimtriumph ansonsten nur Spanien 1964 und Italien 1968.

2016 soll es wieder soweit sein. Nach dem öffentlichen Training inklusive ausgiebiger Autogrammrunde für die Fans auf dem weitläufigen Gelände des Centre National du Football stimmt Trainer Didier Deschamps seinen 23-köpfigen Kader nun ohne Publikum ein.

Die Partie gegen die Rumänen werde zwar nicht vorentscheidend sein, "aber wichtig für den weiteren Turnierverlauf", meinte Gignac. Danach kommt es am 15. Juni in Marseille zum Duell mit Albanien - gegen den vermeintlichen Underdog gab es seit 2014 eine Niederlage, ein weiteres Mal kam Deschamps' Team nicht über ein Unentschieden hinaus.

Einen Fehlstart kann und will sich Frankreich daher nicht leisten. "Dieser öffentliche Druck muss ein Trumpf für uns sein, nicht das Gegenteil", meinte Gignac. Eine klare Aussage, den Titel holen zu wollen, vermieden beide. "Wir wissen, wo wir hin wollen, die ganze Mannschaft, alle Betreuer wissen das", meinte Koscielny.

Es dürfte der Ort sein, an dem an diesem Freitag das "menschliche und sportliche Abenteuer" (Koscielny) beginnt: Am 10. Juli steigt im Stade de France auch das Finale.

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