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EM-Aus für Rüdiger: Löw muss nach Schock-Nachricht Ersatz finden

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EM-Aus für Rüdiger  

Löw muss nach Schock-Nachricht Ersatz finden

08.06.2016, 07:03 Uhr | dpa, t-online.de

EM-Aus für Rüdiger: Löw muss nach Schock-Nachricht Ersatz finden. Bundestrainer Joachim Löw muss Ersatz für den verletzten Antonio Rüdiger finden. (Quelle: imago/Eibner)

Bundestrainer Joachim Löw muss Ersatz für den verletzten Antonio Rüdiger finden. (Quelle: Eibner/imago)

Das EM-Aus von Innenverteidiger Antonio Rüdiger hat die Stimmung bei der deutschen Nationalmannschaft empfindlich getrübt. Joachim Löw steht nach der Hiobsbotschaft vor einem Problem: Der Bundestrainer muss möglichst zeitnah über die passende Nachnominierung entscheiden.

Eigentlich war der athletische Rüdiger im Personalkonzept des Bundestrainers als Partner von Jérôme Boateng im Abwehrzentrum fest eingeplant. Er sollte mindestens in den ersten Turnierspielen den noch nicht wieder einsatzfähigen Mats Hummels im Abwehrzentrum ersetzen. Nach dem Kreuzbandriss des 23 Jahre alten Innenverteidigers muss Löw nun reagieren.

Neben Boateng, der beim ersten Training nicht voll belastbar war, stehen ihm im EM-Kader noch Shkodran Mustafi und der eigentlich für die rechte Abwehrseite vorgesehene Schalker Benedikt Höwedes als gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Aufgrund der dünnen Personaldecke in der Defensive scheint es logisch, dass Löw einen weiteren Defensivspieler in der EM-Kader beruft.

UMFRAGE
Antonio Rüdiger fällt verletzt aus. Wen sollte Joachim Löw für die EM nachnominieren?

Streichkandidat Rudy erste Wahl?

Die wahrscheinlichste Variante: Sebastian Rudy kehrt in den DFB-Kader zurück. Als Abwehrspieler hatte der Bundestrainer Rudy während des Trainingslagers aus dem endgültigen Aufgebot gestrichen. Den Hoffenheimer könnte er jetzt zurückholen.

Eine Option wäre auch der Leverkusener Jonathan Tah. Den 20-jährigen Innenverteidiger hatte Löw Ende März beim 2:3 im Freundschaftsspiel gegen England 45 Minuten getestet.

Gut erholt in die EM-Endrunde

Löw könnte auch Matthias Ginter aus seinem Sommerurlaub nach Évian beordern. Das große Plus des BVB-Profis ist seine Flexibilität in der Defensive. Ginter kann als Innen- und Außen-Verteidiger eingesetzt werden.

"Wenn irgendein Spieler ausfallen sollte, gibt es einen anderen", hatte Löw während der Vorbereitung zu immer wieder eintretenden Verletzungen gesagt. Reglementbedingt bietet sich Löw bis zum EM-Auftakt der DFB-Auswahl (Sonntag, ab 20.45 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) gegen die Ukraine die Möglichkeit, einen Spieler nachzunominieren.

Schock für deutsches Team 
Kreuzbandriss: EM-Aus für Antonio Rüdiger

Der Innenverteidiger hat sich beim öffentlichen Training verletzt. Video

Auch Bellarabi und Brandt eine Option

Löw könnte allerdings auch einen Offensivspieler ins Team beordern. Zur Erinnerung: Als sich vor der WM 2014 Marco Reus verletzte, nominierte der Bundestrainer nicht einen weiteren Offensivakteur, sondern entschied sich für Defensivspieler Mustafi. So dürfen sich auch die zuletzt aus dem endgültigen DFB-Kader gestrichenen Karim Bellarabi und Julian Brandt wieder Hoffnungen auf einen Platz im Kader der deutschen Mannschaft machen.

Frust hingegen bei Rüdiger: Statt des erhofften EM-Debüts in Frankreich sind mehrere Monate Wettkampfpause angesagt. Die Verletzung, die sich der Innenverteidiger des AS Rom beim ersten Training des Weltmeisters auf französischem Boden erlitten hatte, erwies sich bei der Untersuchung durch Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt als vorderer Kreuzbandriss im rechten Knie.

"Es tut mir unendlich leid"

DFB-Präsident Reinhard Grindel sprach dem Pechvogel bei seiner Begrüßung der Nationalmannschaft am Dienstagabend im Teamhotel in Évian-les-Bains sein Mitgefühl aus. "Ich will damit beginnen, lieber Toni Rüdiger, Ihnen von Herzen alles Gute zu wünschen", sagte der Verbandschef nach DFB-Angaben in seiner Ansprache. "Es tut mir unendlich leid. Wir hoffen, dass es Ihnen bald wieder richtig gut geht. Wir drücken Ihnen alle Daumen, die wir haben."

Der Trainingsunfall, der sich im Spiel Neun gegen Neun bei einem Zweikampf von Rüdiger mit Angreifer Thomas Müller ereignet hatte, ist für Joachim Löw ein bitterer Schlag in der Endphase der Vorbereitung auf das erste Gruppenspiel am Sonntag in Lille gegen die Ukraine.

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