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EM 2016: Ukraines Ex-Star Andrej Schewtschenko: "Wir haben eine Chance"

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EM 2016  

Ukraines Ex-Star Schewtschenko: "Wir haben eine Chance"

09.06.2016, 10:41 Uhr | dpa

EM 2016: Ukraines Ex-Star Andrej Schewtschenko: "Wir haben eine Chance". Andrej Schewtschenko ist noch immer sehr beliebt.

Andrej Schewtschenko ist noch immer sehr beliebt. Foto: Aleksey Solodunov. (Quelle: dpa)

Aix-en-Provence (dpa) - Die Ukraine will gegen Deutschland zum Auftakt der Fußball-Europameisterschaft mehr als nur ein Sparringspartner für den Turnierfavoriten sein.

"Die Deutschen sind Weltmeister und haben ein sehr gutes Team. Aber wir haben eine Chance", sagte Co-Trainer und Ex-Stürmerstar Andrej Schewtschenko nach der ersten Übungseinheit in Aix-en-Provence. Schon zuvor hatte sich Flügelspieler und Europa-League-Sieger Jewgeni Konopljanka angriffslustig gezeigt.

"Es wird spannend. Wir haben keine Angst vor der deutschen Mannschaft" sagte der Fußballprofi vom FC Sevilla vier Tage vor der Partie in Lille laut englischer Übersetzung. "Jedes Spiel hier wird hart und schwierig. Georgien hat auch Spanien geschlagen", sagte er demnach in Anspielung auf die Niederlage des Titelverteidigers im letzten Test am Dienstagabend.

Der Glaube an eine Überraschung in Gruppe C am Sonntag ist aber nicht bei jedem im Team gleich groß. Kapitän Ruslan Rotan hatte nach der Ankunft im Teamquartier etwa 40 Kilometer nördlich von Marseille noch deutlich zurückhaltender geklungen: "Um gegen Deutschland zu gewinnen, müssen wir mehr als 100 Prozent geben."

Schewtschenko, noch immer Rekordtorjäger seines Landes, betonte nach dem Training vor rund 500 Zuschauern: "Jeder im deutschen Team ist gut. Die sind sehr ausbalanciert. Jeder kann in der Spitze spielen. Eine Auswechslung oder eine Änderung im Kader macht keinen Unterschied, die sind alle gefährlich."

Sein Chef, Trainer Michail Fomenko, hatte zuvor gesagt: "Das wird schwer gegen den Weltmeister. Aber das erste Spiel ist grundsätzlich schwierig." Er wisse, mit welcher Taktik er gegen die DFB-Elf spielen wolle, werde das aber intern mit seinen Spielern und nicht in der Öffentlichkeit diskutieren.

Bei der einzigen öffentlichen Einheit vor dem Duell mit dem DFB-Team beobachtete Fomenko viele Spielformen mit seinen Profis. Große Rückschlüsse ließen das Zehn gegen Zehn mit drei Toren oder das Elf gegen Elf auf das halbe Feld allerdings nicht zu.

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