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Fußball - Luxus, Ruhe & Unterhaltung: EM-Quartiere als Wohlfühloase

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Luxus, Ruhe & Unterhaltung: EM-Quartiere als Wohlfühloase

09.06.2016, 10:17 Uhr | dpa

Fußball - Luxus, Ruhe & Unterhaltung: EM-Quartiere als Wohlfühloase. Die Schweden lassen es sich in einem Schloss in Pornichet gut gehen.

Die Schweden lassen es sich in einem Schloss in Pornichet gut gehen. Foto: Eddy Lemaistre. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Essen aus der Heimat, das bewährte Unterhaltungsangebot und sogar ein Friseur: Damit die Profis bei der Fußball-EM in Frankreich Top-Leistungen bringen können, überlassen ihre Verbände nichts dem Zufall.

Köche und Lebensmittel werden in die EM-Quartiere in Frankreich mitgebracht, die Luxus-Teamhotels mit allerlei Annehmlichkeiten und Extras ausgestattet. Den Spielern soll es während des Turniers an nichts fehlen - vom Komfort der Unterkünfte, über die entspannte Freizeitgestaltung bis hin zum Essen.

"Du musst mit Herz kochen, um die perfekte Mahlzeit hinzubekommen", sagte der polnische Teamkoch Tomasz Leśniak, der die Mannschaft wie viele seiner Kollegen aus anderen Ländern nach Frankreich begleitet. Italien bringt zu Turnieren traditionell Lebensmittel aus der Heimat mit, dieses mal rund 200 Kilogramm Pasta, 100 Liter Olivenöl, 100 Kilogramm Schinken und Parmesan. Und Wales nahm für die empfindlichen Haare von Gareth Bale und Co. eigens einen Frisör mit nach Frankreich, wie Coach Chris Coleman schmunzelnd berichtete.

Die meisten Teams logieren während des Turniers an den französischen Küsten oder im Großraum Paris. Luxus und möglichst kurze Wege zum Trainingsplatz waren bei der Auswahl wichtige Kriterien. Einige Mannschaften wie die Schweiz oder Albanien legten zudem Wert auf gute klimatische Bedingungen. "Ich habe die Bretagne aus klimatischen Gründen ausgesucht und weil es logistisch perfekt passt", sagte Albaniens Coach Gianni De Biasi. Sein Schweizer Kollege Vladimir Petkovic erklärte: "Wir ziehen es vor, im warmen Süden zu bleiben."

Albanien wohnt in einem Fünf-Sterne-Hotel direkt am Meer, England in der Luxus-Herberge Auberge du Jeu de Paume nördlich von Paris, die Polen residieren im edlen Hôtel Barrière L'Hermitage an der Atlantikküste. Belgiens Team ist im luxuriösen Hotel "Golf Hotel & Spa au Pian Medoc" in Bordeaux untergebracht, die Schweizer Profis können im Vichy Spa Hôtel bei Montpellier wie die Spanier im Wellnesshotel "Ile de Ré" Pool, Jacuzzi und Sauna genießen.

Ganz wichtig ist vielen Teams Ruhe, Abgeschiedenheit und Entspannung zwischen den anstrengenden Partien. Vor allem England, das 2014 in Brasilien an der belebten Copacabana wohnte und früh ausschied, sucht die Ruhe der kleinen Gemeinde Chantilly nördlich von Paris. "Es ist offenkundig langweilig! Du trainierst, gehst zurück ins Hotel und bist dann den ganzen Tag im Hotel", sagte Wayne Rooney. Teamkollege Kyle Walker beschrieb die Unterkunft als "sehr entspannend".

Und auch die deutsche Nationalelf setzt für ihre Mission EM-Titel auf die Abgeschiedenheit in Evian am Genfer See. "Es ist wichtig, eine kleine Oase zu haben", sagte Teammanager Oliver Bierhoff. Und Bundestrainer Joachim Löw stellte klar: "Die Mannschaft braucht eine gewisse Ruhe und eine gewisse Abgeschirmtheit." Gastgeber Frankreich bereitet sich im weitläufigen Centre National du Football (CNF) in Clairefontaine vor, das abgeschieden mitten im Wald liegt.

Ganz anders halten es die Italiener: Nachdem sich das Team 2014 in Brasilien in seinem einsamen Luxus-Resort Portobello nicht wohlfühlte, logieren die Azzurri nun mitten im Stadtzentrum von Montpellier. Geschäfte und Bars sind nur wenige Meter entfernt. Auch Wales-Coach Coleman will seine Spieler nicht von der Öffentlichkeit abschirmen: "Wenn sie rausgehen und einen Spaziergang machen oder einen Kaffee trinken wollen, habe ich kein Problem damit", sagte er.

Auch innerhalb ihrer Luxus-Unterkünfte wird den Profis fast jeder Wunsch erfüllt: Tischtennisplatten, Billardtische und Dartsscheiben gehören fast schon zur Standardausrüstung. Englands Kicker können sich die Zeit in einer Leseecke mit Biografien von Lewis Hamilton, Alex Ferguson oder Arnold Schwarzenegger vertreiben. Einem Bericht des "Mirror" zufolge haben die Profis zudem einen eigenen Account für ein Musikstreamingportal sowie eine Spielekonsole erhalten.

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