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Fußball: EM-Auftaktsieg der DFB-Elf ein Final-Indikator

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Fußball  

EM-Auftaktsieg der DFB-Elf ein Final-Indikator

10.06.2016, 12:04 Uhr | dpa

Fußball: EM-Auftaktsieg der DFB-Elf ein Final-Indikator. Die deutsche Nationalmannschaft hat noch nie ein EM-Auftaktspiel verloren.

Die deutsche Nationalmannschaft hat noch nie ein EM-Auftaktspiel verloren. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Lille (dpa) - Deutschland hat noch nie sein Auftaktspiel bei einer Fußball-Europameisterschaft verloren. Und: Der Start war durchaus ein Indikator für den Turniererfolg.

Konnte die DFB-Elf ihre erste Partie gewinnen, zog sie mit einer Ausnahme (2012) mindestens ins Finale ein. Gab es zum Auftakt dagegen ein Remis, gelang nie der Einzug ins Endspiel. Ein Überblick über die deutschen EM-Auftaktspiele vor der Partie gegen die Ukraine am Sonntag (21.00 Uhr/ARD) in Lille:

14. Juni 1972 in Antwerpen: Deutschland - Belgien 2:1

Noch wird die EM-Endrunde nur mit vier Teams ausgespielt. Die erste Partie ist gleich das Halbfinale. Gerd Müller weist mit zwei Toren den Weg ins Finale. Erst in der Schlussphase gerät die DFB-Auswahl nach dem Gegentreffer nochmal unter Druck. Vier Tage später holt Deutschland im Finale gegen die Sowjetunion den ersten EM-Titel.

17. Juni 1976 in Belgrad: Deutschland - Jugoslawien 4:2 n.V.

Die Weltmeister quälten sich durch die Qualifikation, im Halbfinale ist wieder der Gastgeber der Kontrahent. Gegen Jugoslawien wird Dieter Müller zum Matchwinner. Er gleicht kurz vor Schluss aus und trifft zweimal in der Verlängerung. Zum Titel reicht es gegen die Tschechoslowakei (CSSR) im Finale nicht.

11. Juni 1980 in Rom: Deutschland - CSSR 1:0

Erstmals wird die EM im Modus mit zwei Vierergruppen gespielt. Die DFB-Elf startet mit der Neuauflage des Finales von 1976 und schafft diesmal einen Sieg. Karl-Heinz Rummenigge gelingt in der zweiten Spielhälfte der entscheidende Treffer. Zum Turnierhelden wird im Finale aber Horst Hrubesch, der beide Tore gegen Belgien erzielt.

14. Juni 1984 in Straßburg: Deutschland - Portugal 0:0

Die Mission Titelverteidigung fängt in Frankreich gleich schlecht an. Das Spiel gegen die Portugiesen ist ein echter Langweiler - das erste Indiz für das Ende der Ära unter Bundestrainer Jupp Derwall. Sechs Tage später kommt durch das 0:1 gegen Spanien das Turnier-Aus. Franz Beckenbauer übernimmt als DFB-Teamchef.

10. Juni 1988 in Düsseldorf: Deutschland - Italien 1:1

Die Heim-EM beginnt mit dem Duell gegen den Angstgegner Italien. Im Düsseldorfer Rheinstadion ist die Squadra Azzurra die bessere Mannschaft und geht in der zweiten Hälfte in Führung. Doch die DFB-Elf schlägt zurück. Andreas Brehme trifft per Freistoß. Zum Titel reicht es nicht. Die Niederlande sind im Semifinale Endstation.

12. Juni 1992 in Norrköping: Deutschland - GUS 1:1

Nach dem WM-Sieg 1990 ist Berti Vogts Bundestrainer und soll die laut Beckenbauer unbezwingbaren Deutschen zum nächsten Titel führen. Der Auftakt misslingt. Gegen die GUS, Nachfolger der UdSSR, verhindert Thomas Häßler mit einem Last-Minute-Tor die erste Auftaktniederlage. Den Titel holen sich letztlich die erfrischend frechen Dänen.

09. Juni 1996 in Manchester: Deutschland - Tschechien 2:0

Der zweite EM-Versuch von Vogts läuft bestens an. Tschechien wird durch Tore von Christian Ziege und Andreas Möller geschlagen. Erstmals seit 1980 gewinnt das DFB-Team seinen EM-Auftakt - und holt prompt wieder den Titel. Im Finale von Wembley ist erneut gegen die diesmal stärkeren Tschechen Oliver Bierhoff der Golden Boy.

12. Juni 2000 in Lüttich: Deutschland - Rumänien 1:1

Wieder ist das Auftaktspiel für den Titelverteidiger Indikator für ein schlechtes Turnier. Die in die Jahre gekommene DFB-Elf müht sich zu einem Remis. Mehmet Scholl ist der Torschütze. Die EM wird für Deutschland zum Desaster. Nach dem krachenden Vorrunden-Aus ohne Sieg muss Erich Ribbeck in Trainerrente.

15. Juni 2004 in Porto: Deutschland - Niederlande 1:1

Die EM 2000 war ein Reinfall, sportlich erfolgreicher ist auch das Team unter Rudi Völler nicht. Das beste Spiel ist noch der Auftakt gegen Oranje. Das Tor von Torsten Frings reicht letztlich für ein Remis. Acht Tage später ist das wieder sieglose DFB-Team schon raus aus dem Turnier. Völler tritt zurück.

08. Juni 2008 in Klagenfurt: Deutschland - Polen 2:0

Joachim Löw startet in sein erstes Turnier als Bundestrainer. Wie zwei Jahre zuvor beim Sommermärchen ist Polen der Gruppengegner. Eine besondere Situation für Lukas Podolski, der wie Miroslav Klose gegen sein Geburtsland spielt. Doch Poldi sticht: Der Kölner erzielt beide Tore. Im Finale zeigt sich, dass Spanien eine Nummer zu groß ist.

09. Juni 2012, Lwiw: Deutschland - Portugal 1:0

Der Auftakt gegen Portugal muss unbedingt gelingen. In Holland und Dänemark warten nämlich noch zwei starke Gegner in der Gruppe D. Zum Matchwinner wird ausgerechnet der oft kritisierte Mario Gomez. Bis zum Halbfinale läuft alles glatt. Doch gegen die Italiener vercoacht sich Bundestrainer Löw. Den Titel holt wieder Spanien.

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