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EM 2016: Schweiz hadert nach Remis gegen Rumänien

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EM 2016  

Unerwünschtes Gruppenfinale und Rechnerei: Schweiz hadert

16.06.2016, 12:45 Uhr | dpa

EM 2016: Schweiz hadert nach Remis gegen Rumänien. Auch dieser Versuch von Xherdan Shaqiri brachte keinen Treffer für die Schweiz.

Auch dieser Versuch von Xherdan Shaqiri brachte keinen Treffer für die Schweiz. Foto: Georgi Licovski. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Das Vorrunden-Finale gegen Frankreich und mögliche Rechenspiele fürs Weiterkommen wollten die Schweizer unbedingt vermeiden. Doch nach der erneuten Chancenschlamperei beim 1:1 gegen Rumänien muss die Mannschaft um den Leverkusener Torschützen Admir Mehmedi sogar noch bangen.

"Wir müssen jetzt einfach gegen Frankreich noch einmal alles raushauen", sagte Bayer-Profi Mehmedi vor dem letzten Gruppenspiel am Sonntag in Lille gegen den zweimal siegreichen und schon für das Achtelfinale qualifizierten Gastgeber.

"Wir haben Respekt, aber keine Angst vor Frankreich", betonte der Noch-Gladbacher Granit Xhaka. Das Remis gegen die couragierten Rumänen im Pariser Prinzenpark-Stadion wussten die Schweizer allerdings selbst nicht so richtig einzuordnen.

Zwar könnten selbst bei einer Niederlage gegen Frankreich die vier bislang sichergestellten Punkte zum erstmaligen Einzug in die K.o-Runde einer Fußball-Europameisterschaft reichen. Denn auch ein dritter Platz in Gruppe A ließe noch Chancen auf das Weiterkommen.

Aber auf Kalkulationen hatte Trainer Vladimir Petkovic keine Lust. "Es ist zu früh, um jetzt schon Rechnungen anzustellen", sagte Petkovic. "Wir treten erst einmal an, um gegen den Favoriten Frankreich ein noch besseres Spiel zu machen. Da wollen wir eine Überraschung schaffen und zeigen, dass wir ins Achtelfinale wollen."

Ein Punkt gegen die Franzosen reicht zu Platz zwei. Es könnte aber auch passieren, dass die Fairplay-Tabelle der UEFA über Platz zwei und drei entscheidet. Wenn die Schweiz 1:2 verlieren und Rumänien gegen Albanien 1:0 gewinnen sollte, wären Rumänen und Schweizer punkt- und torgleich - und der direkte Vergleich endete Remis.

All das Hypothetische "Was wäre, wenn..." hätten sich die Eidgenossen ersparen können. Wenn sie vor dem Tor treffsicherer gewesen wären. Wenn vor allem der Frankfurter Haris Seferovic wie schon gegen Albanien nicht so verschwenderisch mit seinen Möglichkeiten umgegangen wäre. In der 63. Minute ausgewechselt, stapfte der Eintracht-Profi später wortlos aus dem Stadion. Auch der Hamburger Johan Djourou wollte nicht reden. Die beiden zählten zu der Schweizer Fraktion der Enttäuschten. Auch Xhaka haderte: "Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein."

Möglicherweise rächt sich bei dieser EM, dass gerade einige der Schweizer Offensivkräfte in der Bundesliga eine schwache Saison hinter sich haben. Seferovic reiste ohne großes Selbstvertrauen nach Frankreich, Mehmedi steht in Leverkusen ebenfalls im Abseits.

Sein schöner Ausgleichstreffer in der 57. Minute verhinderte nach dem Rückstand durch Bogdan Stancu (19./Foulelfmeter) immerhin eine Niederlage. Torwart Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach übernahm dann auch die Rolle des Kopf-Hoch-Vertreters. "Vier Punkte sind positiv", sagte er und munterte vor allem Seferovic auf. "Natürlich ist man als Stürmer enttäuscht, wenn man keine Tore schießt. Aber er hat viel Qualität und wird in Zukunft noch viele Tore schießen." Am besten fängt er am Sonntagabend ab 21.00 Uhr in Lille damit an.

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