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Tschechien - Kroatien: Fans werfen Feuerwerkskörper bei EM 2016

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Pyro aufs Spielfeld geworfen  

Kroatische Anhänger sorgen für Spielunterbrechung

18.06.2016, 10:17 Uhr | dpa, sid

Tschechien - Kroatien: Fans werfen Feuerwerkskörper bei EM 2016. Kroatische Anhänger werfen Leuchtraketen und Böller auf das Spielfeld.  (Quelle: Reuters)

Kroatische Anhänger werfen Leuchtraketen und Böller auf das Spielfeld. (Quelle: Reuters)

Häßliche Szenen in St. Etienne: Das EM-Spiel zwischen Tschechien und Kroatien (2:2) ist in der 86. Minute unterbrochen worden, weil kroatische Anhänger zahlreiche Feuerwerkskörper auf den Rasen warfen. Zudem kam es im kroatischen Fanblock zu heftigen Schlägereien unter mehreren Anhängern.

Die UEFA hat die Krawalle kroatischer Fans mittlerweile "nachdrücklich verurteilt". Die Disziplinarkommission werde am Sonntagmittag über die genauen Anklagepunkte des Verfahrens informieren, teilte ein Sprecher mit. Verhandelt werde dann am Montag. Den Kroaten droht eine empfindliche Strafe, die ähnlich wie bei Russland zum EM-Ausschluss auf Bewährung reichen könnte.

Für Minuten unterbrochen

Weil kroatische Fans Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen haben, musste die Partie in Saint-Etienne in der 86. Minute für vier Minuten unterbrochen werden. Zudem kam es zu Prügeleien unter kroatischen Anhängern auf der Tribüne. "Das sind keine Fans, das sind Terroristen, die machen alles kaputt", sagte Trainer Ante Cacic.

Kroatien führte zum Zeitpunkt der Unterbrechung mit 2:1. Mehrfach landeten bengalische Feuer auf dem Feld. Ein Ordner, der die Leuchtfackeln entfernen wollte, wurde von einem Böller getroffen.

Rakitic verurteilt eigene Fans

Polizei marschierte vor dem Block auf, wo sich Kroaten scheinbar untereinander prügelten. Kroatische Spieler versuchten, ihre Anhänger zur Vernunft zu bringen.

"Wenn wir uns auf den Rängen nicht anständig benehmen können, dann haben wir es auf dem Feld vielleicht auch nicht verdient", sagte Ivan Raktic, Kroatiens Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:0, nach der Partie. "Das richtige Wort für diese Leute ist im Fernsehen nicht erlaubt", schimpfte der Ex-Schalker im ZDF. "Ich möchte mich bei der UEFA und der tschechischen Nationalmannschaft entschuldigen."

Dem Schiedsrichter unterstellte er dann aber, er habe sich beeinflussen lassen: "Es ist kein Zufall, dass dann noch ein Elfmeter kommt, um uns einen mitzugeben."

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"Eine Schande vor den Augen Europas"

Nationaltrainer Ante Cacic ging mit seiner Kritik an den eigenen Fans sogar noch weiter: "Das war Terror. Ich nenne diese Leute Hooligans, nicht Fans, das sind Terroristen!", schimpfte der erschütterte Nationaltrainer, "ihr Platz ist nicht im Stadion. Gegen Italien in Split gab es Nazi-Zeichen, die ruinieren alles, was wir tun. Das ist eine Schande vor den Augen ganz Europas!" Er sei sehr traurig, obwohl sein Team ein wunderbares Spiel abgeliefert habe. 

Unterbrechung bringt Team aus Konzept

Nach einer vierminütigen Unterbrechung durch den englischen Schiedsrichter Mark Clattenburg wurde das Spiel fortgesetzt. Doch die Vorfälle brachten die kroatische Mannschaft offenkundig aus dem Konzept: Am Ende gelang Tschechien durch einen Handelfmeter in der Nachspielzeit (90.+3) nämlich noch der Ausgleich zum 2:2.

Denoch haben die Kroaten (vier Punkte) beste Chancen, das Achtelfinale zu erreichen. Die Tschechen, die ihr erstes Spiel 0:1 gegen Spanien verloren hatten, verbesserten ihre Ausgangsposition in der Gruppe C ein klein wenig: Mit einem Sieg gegen die Türkei (null Zähler) könnten auch sie noch weiterkommen.

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