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EM 2016: Kritik lässt Thomas Müller und Mario Götze kalt

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Kritik lässt Müller und Götze kalt  

DFB-Team: Entspannt gegen die Wand?

20.06.2016, 16:15 Uhr | t-online.de

EM 2016: Kritik lässt Thomas Müller und Mario Götze kalt  . Thomas Müller (li.) und Mario Götze lässt die Kritik aus der Heimat kalt.  (Quelle: imago/ActionPictures)

Thomas Müller (li.) und Mario Götze lässt die Kritik aus der Heimat kalt. (Quelle: ActionPictures/imago)

Aus Evian berichtet Thomas Tamberg

Seit knapp zwei Wochen befindet sich die DFB-Elf im "Basecamp" von Evian, wie das neudeutsch mittlerweile heißt. Mannschaftsquartier hieß sowas im vergangenen Jahrtausend. Und seit gefühlt zwei Wochen regnet es hier. "Dafür kann ich nichts", verteidigte Team-Manager Oliver Bierhoff am Tag vor der Abreise nach Paris die Wahl der Unterkunft, mit der man ansonsten sehr zufrieden sei.

Im Parc des Princes trifft die deutsche Nationalmannschaft im letzten Gruppenspiel der EM 2016 auf Nordirland (Dienstag, ab 17.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online).

Müller: "Wir sind nicht beunruhigt"

Sollte Polen gegen die Ukraine nicht höher gewinnen, würden sich die Spieler von Bundestrainer Joachim Löw mit einem Sieg über den Außenseiter als Tabellenerster für das Achtelfinale qualifizieren. Bei einer Niederlage droht aber Platz drei und ein schwerer Brocken im Achtelfinale.

EM-Reporter vor Ort 
So witzelt Oliver Bierhoff über die Niederlande

Auch Mario Götze hat bei der Pressekonferenz einen flotten Spruch auf Lager. Video

Um dieses Szenario zu vermeiden, sollten die DFB-Kicker schnellstens wieder zu ihrer Offensivstärke zurückfinden. Ähnlich trübe wie das Wetter präsentierte sich nämlich bis dato auch das Angriffsspiel von Thomas Müller, Mario Götze und Co. Natürlich wünsche man sich mehr Durchschlagskraft, aber "wir sind nicht beunruhigt", sagte Müller auf der Pressekonferenz. In Theorie und Praxis arbeite man daran, die Mängel abzustellen.

So auch beim Training am Morgen nach dem Ruhetag, das dank des Wetters unfreiwillig schnell zum Geheimtraining wurde. Selbst die fanatischsten Beobachter hatten ziemlich schnell die Nase voll. Sie hatten an einer Querstraße tatsächlich ein Plätzchen gefunden, von dem aus sie einen kleinen Blick auf den Trainingsplatz werfen konnten. Doch der anhaltende Regen vertrieb letztendlich auch sie.

Kritik aus der Heimat nicht nachvollziehbar

Einer, der auch an trüben Tagen den Anderen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, ist Müller. Der 26-Jährige hat zwei mäßige Spiele hinter sich und wartet weiterhin auf seinen ersten EM-Treffer. Die Kritik aus der Heimat an den Angreifern kann der Bayern-Star allerdings nicht nachvollziehen. "Wir werden an den Torerfolgen gemessen und nicht daran, was wir allgemein für die Mannschaft tun. Das ist aus Spielersicht schade und man wünscht sich mehr Objektivität", sagte er.

Doch Müller hatte schon immer einen guten Blick für die Realität und akzeptiert dieses Spiel. "Wir sind Profis", sagte er und möchte sich eigentlich gar nicht weiter an dieser Diskussion beteiligen. "Man darf nicht alles an sich ranlassen, sonst hat man zu viele Wellentäler."

Götze: "Mal der Hund, mal der Baum"

Mario Götze, Müllers Nachbar auf dem Podium, fasste es kurz und knackig zusammen. "So ist das im Fußball. Mal ist man der Hund, mal der Baum. Kritik im Fußball gehört zum Geschäft. Jeder kann damit leben", sagte der ebenfalls in der Kritik stehende Stürmer.

Während die Sorgen über die mangelnde Durchschlagskraft bei den Außenstehenden zusehends größer werden, geben sich die Protagonisten ganz locker. Auch Bierhoff schlug in die gleiche Kerbe wie Müller und Götze. Man wisse um die Bedenken aus Gesprächen mit Freuden aus der Heimat. "Aber als Spieler nimmt man es nicht so wahr wie die Fans. Sie sehen das nüchtern und wissen um ihre Stärke", sagte der 48-Jährige.

Löw bleibt gelassen

Intern herrscht beim DFB-Team große Überzeugung in das eigene Können. Der innere Kreis muss es wissen. Die Gelassenheit ist groß und nicht gespielt. Allen voran beim Bundestrainer: "Ob ein Spiel in der Vorrunde gut oder weniger gut war, spielt keine Rolle", will Löw dem Polen-Spiel (0:0) keine große Bedeutung beimessen.

Manchmal hake es eben, sagte der Trainer und kann dieser Tatsache sogar etwas Positives abgewinnen. In solchen Momenten könne man mit der Mannschaft besser arbeiten. Und überhaupt würde er der Mannschaft in Sachen Konzentrationsfähigkeit ein sehr gutes Zeugnis ausstellten. Von daher, so Löw, "bin ich absolut entspannt."

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