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Krawalle bei EM 2016: Kroatien kommt mit milder Strafe davon

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Nach Krawallen beim EM  

Milde Strafe für Wiederholungstäter Kroatien

20.06.2016, 22:12 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Krawalle bei EM 2016: Kroatien kommt mit milder Strafe davon. Feuerwerker: Sicherheitspersonal muss die Pyrotechnik entfernen, die kroatische Fans auf das Spielfeld geworfen wurde. (Quelle: dpa)

Feuerwerker: Sicherheitspersonal muss die Pyrotechnik entfernen, die kroatische Fans auf das Spielfeld geworfen wurde. (Quelle: dpa)

Kroatiens Fußballverband HNS ist für die Krawalle beim EM-Spiel gegen Tschechien (2:2) milde bestraft worden. Die UEFA-Disziplinarkommission verhängte eine Geldstrafe über 100.000 Euro und ein Verbot des Ticketverkaufs an bekannte Gewalttäter für die EM-Dauer auf Bewährung. Um den befürchteten EM-Ausschluss auf Bewährung sind die Kroaten dagegen herumgekommen.

Bestraft wurde Kroatien für "Zuschauerausschreitungen", das Zündeln mit Pyrotechnik, rassistisches Verhalten, und weil kurz vor dem Abpfiff der Partie "Objekte" auf den Rasen geworfen worden waren. Der HNS kann gegen das Urteil Einspruch einlegen.

Russland, das eine Geldstrafe von 150.000 Euro erhielt, war von den UEFA-Richtern der Turnierausschluss für den Fall erneuter Krawalle der eigenen Fans angedroht worden. Danach war spekuliert worden, dass den Kroaten eine ähnliche Strafe drohen könnte. 

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Hooligans wollen Verband schaden

Ab der 86. Minute hatten Hooligans Böller und bengalische Feuer auf den Rasen geworfen. Zudem prügelten sich die Kroaten untereinander. Ein Ordner wurde leicht verletzt, weil ein Knallkörper direkt neben ihm explodierte. Durch die UEFA-Sanktion soll den Schlägern nun zumindest der Zugang zu weiteren EM-Tickets erschwert werden. Details, beispielsweise wie viele Hooligans bereits auf der schwarzen Liste stehen, wurden zunächst nicht bekannt.

"Wir haben alles getan, um Zwischenfälle zu vermeiden", hatte der Verband am Wochenende mitgeteilt. Die Aktion war vorher sogar im Internet angekündigt worden, dort war von einem geplanten Platzsturm die Rede. Teile der kroatischen Hooligans wollen mit solchen und ähnlichen Aktionen der kroatischen Verbandsspitze schaden.

Hässliche Zwischenfälle

"Das sind Staatsfeinde, die ihre Mannschaft und ihr Land hassen", hatte die kroatische Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic gesagt: "Schämt euch!" Trainer Ante Cacic, der immer noch unter "Schock" stand, betonte: "Wir senden ein hässliches Bild in die Welt. Aber das ist nicht Kroatien."

In den Augen der UEFA-Richter sind die Kroaten ganz klar Wiederholungstäter. Knapp eine Million Euro musste der Verband HNS in den vergangenen zehn Jahren an die UEFA überweisen.

Zu den "gewöhnlichen" Vergehen wie dem Abbrennen von Pyrotechnik kommen immer wieder hässliche Zwischenfälle wie im Juni 2015, als kroatische Fans den Rasen im Poljud-Stadion in Split vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Italien so mit Chemikalien behandelten, dass sich ein viele Meter großes Hakenkreuz abzeichnete.

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