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Fußball heute: Blaszczykowski schießt Polen ins EM-Achtelfinale

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EM 2016: Ukraine - Polen 0:1  

Błaszczykowski schießt Polen erstmals ins EM-Achtelfinale

21.06.2016, 22:31 Uhr | dpa

Fußball heute: Blaszczykowski schießt Polen ins EM-Achtelfinale. Polen schlägt im letzten Gruppenspiel die Ukraine mit 1:0.

Polen schlägt im letzten Gruppenspiel die Ukraine mit 1:0. Foto: Oliver Weiken. (Quelle: dpa)

Marseille (dpa) - Polen steht im EM-Achtelfinale. Auch ohne Treffer von Stürmerstar Robert Lewandowski beendeten die Polen die Gruppenphase auf Platz zwei. Nun richten sie den Blick sofort auf den nächsten Gegner Schweiz.

"Die Schweiz spielt auf einem sehr hohen Niveau. Aber wir gehen mit Zuversicht in das Spiel", sagte Polens Trainer Adam Nawalka nach dem schmeichelhaften 1:0 (0:0) im Gruppenfinale gegen die Ukraine in Marseille.

Matchwinner für den Zweiten der Deutschland-Gruppe war der frühere Dortmunder Jakub Błaszczykowsk. Mit einem verschmitzten Lächeln verließ der umjubelte Siegtorschütze den Rasen im Stade Vélodrome. "Wir sind froh über den Sieg, denn die Ukraine hat es uns schwer gemacht", sagte Błaszczykowski, nachdem er sich das Trikot von Ukraine-Routinier Anatolij Timoschtschuk gesichert hatte.

Gerade mal acht Minuten nach seiner Pausen-Einwechslung traf der Offensivspieler am Dienstag für die im Turnier weiter ungeschlagene Mannschaft um Kapitän Lewandowski, die den Gruppensieg aber der DFB-Elf überlassen musste. Dennoch stellte Torhüter Lukasz Fabianski, der den angeschlagenen Stammkeeper Wojciech Szczesny erneut glänzend vertrat, zufrieden fest: "Es ist ein beeindruckendes Ergebnis, weil wir die Gruppe gleichauf mit dem Weltmeister abgeschlossen haben. Unser Stolz und Selbstvertrauen werden größer."

Im Achtelfinale an diesem Samstag gegen die Eidgenossen müssen sich Lewandowski & Co. erheblich steigern, wollen sie ihre EM-Reise verlängern. Błaszczykowski, der mittlerweile in Italien beim AC Florenz sein Geld verdient, ist aber zuversichtlich: "Es ist das Zeichen einer starken Mannschaft, auch mal an einem schwächeren Tag zu gewinnen." Ähnlich sah es Fabianski. "Wir haben nicht gut gespielt", räumte er ein. "Aber wir haben gewonnen, das ist wichtig." Und Nawalka ist sich sicher, dass Lewandowskis Torflaute gegen die Schweizer ein Ende findet. "Ich denke, er wird im nächsten Spiel treffen."

Beflügelt vom 0:0 gegen Deutschland starteten Polen furios in die Partie und hätten sich schon in den ersten fünf Minuten ein beruhigendes Polster verschaffen können. Erst scheiterte Arkadiusz Milik (3.) völlig frei an Andrej Pjatow im ukrainischen Tor, dann zielte Lewandowski (4.) aus zehn Metern zu hoch.

In diesem Takt ging es jedoch nicht weiter. Im Gegenteil: Bis zur Pause tauchten die Polen gar nicht mehr gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Das schnelle Spiel über die Außen, sonst eine Stärke der Nawalka-Truppe, fand überhaupt nicht statt.

Die nach zwei 0:2-Pleiten gegen Deutschland und Nordirland schon vor dem Anpfiff ausgeschiedenen Ukrainer schenkten die Partie keineswegs ab, sondern spielten teilweise mutig nach vorne. Vor allem Andrej Jarmolenko machte das Treiben immer wieder verrückt.

Der Flügelstürmer von Dynamo Kiew war praktisch an allen gefährlichen Situationen seiner Mannschaft beteiligt, ließ aber im Abschluss die nötige Präzision vermissen. Zudem verweigerte der norwegische Schiedsrichter Svein Oddvar Moen den Ukrainern einen Elfmeter, als seine Pfeife nach einem Strafraum-Foul an Jarmolenko stumm blieb.

Nach dem Wechsel taten die Polen etwas mehr für das Spiel und wurden dafür schnell belohnt. Błaszczykowski schloss eine feine Einzelleistung mit einem Linksschuss ins obere Eck gekonnt ab. Zwei Minuten danach hätte Bartosz Kapustka erhöhen können, doch er traf nur das Außennetz. Der Mittelfeldspieler kassierte später seine zweite Gelbe Karte im Turnier und fehlt gegen die Schweiz.

Dann sitzen die Ukrainer, die ohne Punkt und Tor blieben, schon zu Hause. "Wir müssen jetzt den Verfall der ukrainischen Liga stoppen, denn das Niveau sinkt. Und dann müssen wir nach vorne schauen", bilanzierte Trainer Mychailo Fomenko. Er selbst wird an dem dringend gebotenen Neuaufbau wohl nicht mehr beteiligt sein.

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