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Deutschland - Slowakei: Slowaken plagen Personalsorgen

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Fünf angeschlagene Spieler  

DFB-Gegner Slowakei von Personalsorgen geplagt

23.06.2016, 20:41 Uhr | dpa

Deutschland - Slowakei: Slowaken plagen Personalsorgen. Robert Mak will "alles versuchen", um fit zu werden.  (Quelle: imago/Bildbryan)

Robert Mak will "alles versuchen", um fit zu werden. (Quelle: Bildbryan/imago)

Das Duell mit Weltmeister Deutschland zählt für die Slowakei zu den sportlichen Highlights in der 23-jährigen Geschichte ihrer Unabhängigkeit. Doch die Vorfreude auf das Achtelfinale der EM 2016 (Sonntag ab 17.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) ist getrübt. Gleich fünf Spieler sind angeschlagen, darunter in Peter Pekarik und Dusan Svento die beiden einzigen Bundesligaprofis im wenig prominent besetzten Kader.

Der Berliner Pekarik hat eine gebrochene Nase, der Kölner Svento kämpft mit Muskelbeschwerden. Für Pekarik weckte der Nasenbeinbruch schmerzhafte Erinnerungen ans Vorjahr, als er dieselbe Verletzung bereits einmal erlitten hatte. Der Profi von Hertha BSC könne aber möglicherweise mit einer Schutzmaske spielen, hieß es.

Obendrein bangen die Slowaken um den Einsatz des früheren Nürnbergers Robert Mak (Muskelblessur) sowie von Miroslav Stoch (Viruserkrankung) und Tomas Hubocan (Fersenblessur). "Ich werde alles tun, um fit zu sein", versprach Mak seinen erwartungsfrohen Landsleuten im slowakischen EM-Teamcamp in Vichy. Dort bereitet sich die Mannschaft in geheimen Trainingseinheiten auf das große Spiel vor.

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In der Heimat herrscht Optimismus

Dem fiebern auch die Fans in der Heimat entgegen. "Am Sonntag wartet auf die Slowakei gegen Deutschland eines der größten Spiele seit unserer Unabhängigkeit", schrieb "Sme.sk". Und die Slowaken rechnen sich durchaus Chancen aus.

"Sport.sk", das Internetportal der einzigen Sport-Tageszeitung des Landes, blickte bereits voraus auf ein mögliches Viertelfinale gegen Spanien oder Italien: "Wenn wir Deutschland schlagen, wartet gleich schon der nächste Gigant als Gegner", hieß es dort.

Das Remis gegen England zum Vorrunden-Abschluss hat die Slowaken in ihrem Glauben bestärkt, gegen internationale Topteams mithalten zu können. Obwohl das 0:0 mehr als glücklich war. Trainer Jan Kozak setzt nun darauf, dass seine Mannschaft befreit aufspielen kann. "Wir haben diesmal den Vorteil, dass auf uns kein Druck mehr lastet, nachdem wir unser Ziel, das Achtelfinale, schon erreicht haben", bemerkte er.

Überraschender Sieg in der Vorbereitung

An der Favoritenrolle ließ er keine Zweifel. "Deutschland ist Weltmeister und hat seine Gruppe ohne Gegentor gewonnen, das sagt alles", erklärte Kozak. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist aber das Aha-Erlebnis kurz vor dem Turnier: Da hatte das Team um Schlüsselspieler Marek Hamsik die DFB-Auswahl Ende Mai überraschend mit 3:1 besiegt.

"Natürlich haben da nicht alle deutschen Stars gespielt, sondern es kamen mehrere Jüngere zum Zug, während diesmal nur die Besten antreten werden", relativierte Mak den Erfolg.

Eine Außenseiterchance räumt der Offensivmann seiner Mannschaft aber ein: "Deutschland ist zwar der Favorit - aber du weißt nie, was am Ende passiert."

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