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Terrorismus: Deutsche EM-Spieler bestürzt über Anschlag in Istanbul

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Terrorismus  

Deutsche EM-Spieler bestürzt über Terror in Istanbul

29.06.2016, 18:02 Uhr | dpa

Terrorismus: Deutsche EM-Spieler bestürzt über Anschlag in Istanbul. Das DFB-Team beim Training.

Das DFB-Team beim Training. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Évian-les-Bains (dpa) - Bestürzt und mit großer Anteilnahme haben auch die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf den jüngsten Terroranschlag in Istanbul reagiert.

"Das ist ein Faden, der sich die letzten Monate durchzieht. Das ist eine sehr traurige Geschichte. Das Land wird darunter leiden und auch die Liga wird darunter leiden. Es ist ein Thema, das sehr viele berührt", erklärte Mario Gomez in Évian-les Bains. Der Angreifer wurde mit Besiktas Istanbul in dieser Saison türkischer Meister und Torschützenkönig.

Man verurteile den Terrorismus und habe tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen, postete Lukas Podolski in türkischer Sprache. Der Nationalstürmer von Galatasaray Istanbul wünschte den vielen Verletzten gute Besserung. Auch Mesut Özil, dessen Wurzeln in der Türkei liegen, meldete sich via Twitter zu Wort und fühlte mit den Menschen in der Heimat seiner Großeltern. Wie Özil wurde auch der deutsche EM-Auswahlspieler Emre Can in Deutschland geboren, seine Familie stammt ebenfalls aus der Türkei.

Durch den Selbstmordanschlag am Dienstagabend am Atatürk-Flughafen in Istanbul starben mehr als 40 Menschen, weit mehr als 200 wurden verletzt. Der in Istanbul lebende Gomez sorgt sich um Freunde in seiner Wahlheimat. "Das ist nie schön, egal, wo es auf der Welt passiert. Ich habe natürlich all meinen Bekannten eine SMS geschickt, ob es ihnen gut geht", berichtete der Torjäger im deutschen EM-Basisquartier am Genfer See. "Das Land wird darunter leiden, und auch die Liga wird darunter leiden. Es ist ein Thema, das sehr viele berührt."

Der Angreifer betonte, dass man die schrecklichen Geschehnisse bei der EM in Frankreich aber ausblenden müsse. "Wenn die ersten Nachrichten kommen, sind wir alle geschockt. Aber bei uns geht es weiter, wir müssen uns auf Italien konzentrieren. Der Fußball ist immer ganz gut, den Fokus umzulenken. Das funktioniert auf dem Trainingsplatz und bei den Spielen."

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