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EM 2016: Italien will "Everest" Deutschland erklimmen

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"Wir sind vorbereitet"  

Italien will "Everest" Deutschland erklimmen

01.07.2016, 14:59 Uhr | sid

EM 2016: Italien will "Everest" Deutschland erklimmen. Italien bot gegen die spanische Nationalelf eine starke Vorstellung.  (Quelle: imago/Jan Huebner)

Italien bot gegen die spanische Nationalelf eine starke Vorstellung. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Italien steht bei der Europameisterschaft in Frankreich vor der bisher schwierigsten Aufgabe. Doch der Glaube an einen Sieg gegen den Weltmeister Deutschland ist groß.

Die italienischen Gipfelstürmer sind bereit für ihre schwierigste Expedition. "Wir haben einen Berg erklommen, aber jetzt stehen wir vor dem Mount Everest. Wir sind vorbereitet, ihn zu besteigen", sagte Mittelfeldspieler Alessandro Florenzi vor dem Viertelfinale gegen Deutschland (Samstag, ab 20.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) in Bordeaux.

Angst vor dem übermächtigen Weltmeister kennt die Squadra Azzurra nicht. "Wir kommen jetzt ins Rollen und sind hungrig auf noch mehr", sagte Trainer Antonio Conte.

Das Selbstvertrauen nach dem beeindruckenden Achtelfinalerfolg gegen Titelverteidiger Spanien ist beim viermaligen Weltmeister riesig. Die Gewissheit, gegen die DFB-Auswahl in acht Turnierspielen noch nie verloren zu haben, sorgt für zusätzliche Lockerheit.

"Beste Mannschaft des Turniers"

Am Tag vor der Abreise nach Bordeaux gaben sich die Italiener volksnah. Vor ihrem Vier-Sterne-Teamhotel in Montpellier schrieben Kapitän Gianluigi Buffon und seine Mitspieler geduldig Autogramme für die begeisterten Fans. Die Stimmung war gelöst.

Frei von Sorgen ist Conte allerdings nicht, auch wenn er beim Abschlusstraining im Sonnenschein an der Avenue Albert Einstein einen gelassenen Eindruck hinterließ. Die Mittelfeldspieler Antonio Candreva (Adduktorenverletzung) und Thiago Motta (Gelbsperre) fallen gegen die laut Conte "beste Mannschaft des Turniers" aus.

De Rossi schuftet fürs Comeback

Dafür wächst die Hoffnung auf einen Einsatz von Daniele De Rossi. Der Mittelfeldspieler des AS Rom arbeitet nach seiner im Spiel gegen Spanien erlittenen Oberschenkelprellung intensiv an seinem Comeback.

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"Ich versuche bis zur letzten Minute alles, um dabei zu sein", sagte De Rossi. Über seinen Einsatz wird Conte wohl erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden. Als Ersatz steht Stefano Sturaro vom Rekordmeister Juventus Turin bereit.

Luca Toni fühlt sich an WM-Triumph erinnert

De Rossi gilt allerdings als Schlüsselspieler in Contes System, das auf der routinierten Turiner Dreierabwehr mit Giorgio Chiellini (31), Leonardo Bonucci (29) und Andrea Barzagli (35) aufgebaut ist. Der 46-Jährige, der nach der EM den FC Chelsea trainieren wird, betont aber, dass er Fußball unterrichte. "Nicht Catenaccio", so Conte. Bei den Siegen gegen Belgien und Spanien hat seine abgezockte Mannschaft dies eindrucksvoll demonstriert.

Das kommt auch in der Heimat gut an. Ex-Bayern-Torjäger Luca Toni fühlt sich schon an den WM-Triumph vor zehn Jahren in Deutschland erinnert.

"Unsere Jungs werden Blut spucken"

"Bei der WM 2006 wurden uns zu Beginn keine Chancen eingeräumt. Doch Trainer Marcello Lippi hat stets an den Erfolg geglaubt. Mit Conte ist es jetzt das Gleiche. Er hat eine wahre Mannschaft aufgebaut", sagte Toni.

Ex-Nationalspieler Christian Vieri erwartet für das Prestigeduell mit Deutschland eine kampfstarke Squadra Azzurra: "Unsere Jungs werden Blut spucken."

"Turnier erst richtig begonnen"

Zumindest werden sie bis zur letzten Sekunde alles in die Waagschale werfen. "Wir sind ein Team von Kämpfern", sagte Mattia De Sciglio: "Mut und Entschlossenheit sind der Schlüssel. Wir werden Mittel und Wege finden, sie in Schwierigkeiten zu bringen."

Der beinharte Abwehrspieler Chiellini verschwendet ebenfalls noch keinen Gedanken an die Heimreise: "Für uns hat das Turnier erst so richtig begonnen." Trotz des bevorstehenden Aufstiegs auf den Mount Everest.

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