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Fußball - UEFA Cup: Leverkusen setzt ein Ausrufezeichen

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Gruppe E - Bayer Leverkusen  

Leverkusen setzt ein Ausrufezeichen

19.12.2007, 21:52 Uhr | dpa

Kollektiver Jubel bei Bayer Leverkusen (Foto: Reuters)Kollektiver Jubel bei Bayer Leverkusen (Foto: Reuters) Bayer 04 Leverkusen sorgte mit dem 5:0 (2:0)-Kantersieg im letzten Spiel der UEFA-Cup-Gruppenphase beim FC Zürich für eine schöne Bescherung vor dem Weihnachtsurlaub. Vor 20.100 Zuschauern sorgten Vratislav Gresko (19. Minute), Dimitri Bulykin (23./57.) Tranquillo Barnetta (50.) und Stefan Kießling (80.) mit ihren Toren für den ersten Auswärtserfolg des Bundesligisten im Europacup nach 17 sieglosen Spielen auf fremden Platz seit Oktober 2002. Da Spartak Moskau gleichzeitig beim FC Toulouse mit 1:2 verlor, sprang obendrein noch der Gruppensieg heraus.

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Zum Durchklicken Die besten Bilder aus Zürich
Live-Ticker zum Nachlesen FC Zürich - Bayer Leverkusen

Bayern München Toni beschert den Gruppensieg

Völler ist sehr zufrieden

"Das war ein perfektes Spiel. Die Mannschaft hat großartigen Fußball gespielt", freute sich Bayer-Chefcoach Michael Skibbe. "Damit haben wir eine starke Hinrunde toll abgeschlossen." Als Erster der Gruppe E trifft Leverkusen nun in der Runde der letzten 32 im Februar kommenden Jahres auf einen der sieben Tabellendritten aus anderen Gruppen. Außerdem hat Bayer für das Rückspiel Heimrecht. "Erst auswärts spielen, ist immer ein kleiner Vorteil", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler für den der Sieg "das i-Tüpfelchen" einer starken Hinrunde des Bundesliga-Vierten ist.

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Statistiken & Co. Vereinsinfos FC Zürich | Vereinsinfos Bayer Leverkusen

Bulykin erhält den Vorzug

Nach dem Ausfall von Stammtorwart René Adler, für den Oberliga-Keeper Benedikt Fernandez aufgeboten wurde, hatte Trainer Michael Skibbe seine Rotations-Pläne weitgehend aufgegeben. In der Abwehr schonte er den mit zwei Gelben Karten vorbelasteten Gonzalo Castro für die K.o.-Runde und im Sturm gab er dem Russen Dimitri Bulykin den Vorzug vor Torschützenkönig Theofanis Gekas. Diese Wahl wurde belohnt. Kapitän Carsten Ramelow musste nach seinem Platzverweis in der Partie gegen Spartak Prag ebenso zuschauen, wie der verletzte Bernd Schneider - beide waren aber nach der Partie bei der Weihnachtsfeier in einer Züricher Edel-Diskothek dabei.

Barbarez scheitert am Aluminium

Die Leverkusen überließen dem Schweizer Meister zunächst die Initiative, begannen aber nach einer Viertelstunde die Offensivarbeit zu verstärken. Mit schnellem Erfolg: In der 19. Minute erzielte Vratislav Gresko nach einem Freistoß aus 18 Metern den Führungstreffer. Vier Minuten später stellte Bulykin mit dem 2:0 die Weichen auf Sieg. Nationalstürmer Kießling hatte sich den Ball gegen FC-Verteidiger Marc Schneider erkämpft und zu Bulykin gepasst. Um ein Haar wäre vor dem Pausenpfiff sogar noch das 3:0 für den Bundesligisten gefallen, doch Barbarez (33.) traf nach Eckball von Barnetta per Kopf nur die Latte.

Raffael unter besonderer Beobachtung

Die Gastgeber, die mit Siegen gegen Prag und den FC Toulouse auftrumpften, konnten der spielfreudigen Bayer-Elf nicht viel entgegensetzen. Allein Yassine Chikhaoui, an dem unter anderen Bayern München und der Hamburger SV interessiert sein sollen, hatte eine Chance: Doch Ersatztorwart Fernandez nahm dem Schuss des allein stehenden Tunesiers mit seiner Parade die Wucht, so dass Karim Haggui endgültig klären konnte. Im Blickpunkt stand bei den Zürichern auch der Brasilianer Raffael Araujo, den Hertha-Manager Dieter Hoeneß als Tribünengast beobachtete und den er in der Winterpause - für geschätzte fünf Millionen Euro - nach Berlin holen will.

Kießling besorgt den Endstand

Die ebenfalls für die Zwischenrunde qualifizierten Schweizer konnten nach dem Wiederanpfiff nicht viel mehr zulegen und erhielten in der 50. Minute den entscheidenden Dämpfer. Nach einer mustergültigen Flanke von Kießling köpfte der Schweizer Nationalspieler Barnetta das 3:0. Bulykin (57.) und Kießling (80.) erhöhten gegen die schwachen Eidgenossen auf 5:0.

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