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UEFA Cup: Toni will erneut zum Schottenschreck werden

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Runde der letzten 32  

Toni will erneut zum Schotten-Schreck werden

13.02.2008, 18:09 Uhr | dpa

Bayern-Stürmer Luca Toni (Foto: imago)Bayern-Stürmer Luca Toni (Foto: imago) Vor 25 Jahren erlebte der FC Bayern in Aberdeen einen bitteren Europapokal-K.o. - mit Schotten-Schreck Luca Toni soll sich ein blamables Scheitern nicht wiederholen. In der Qualifikation zur Europameisterschaft avancierte der Weltmeister mit drei Treffern bei den zwei Siegen Italiens (2:0, 2:1) zum Schreckgespenst, Schottland verpasste ganz knapp die EM-Endrunde im Sommer. Heute Abend (ab 18.45 Uhr im T-Online Live-Ticker) möchte der mit sechs Treffern führende Torschütze im UEFA-Pokal im Hinspiel der Runde der letzten 32 Mannschaften erneut zuschlagen. "Schottland bringt mir anscheinend Glück. Ich hoffe, dass es auch gegen Aberdeen gut läuft", erklärte Toni.

Ab 18.45 Uhr im Live-Ticker Aberdeen gegen Bayern
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Hitzfeld muss auf vielen Positionen umbauen

Im 22.000 Zuschauer fassenden Pittodrie-Stadion muss Toni allerdings erneut auf die Vorlagen des verletzten Franck Ribéry verzichten. Im Tor ersetzt Michael Rensing den grippekranken Oliver Kahn. Zudem schont Trainer Ottmar Hitzfeld Willy Sagnol und den angeschlagenen Mark van Bommel (Knie-Prellung). "Wir haben einen Kader mit 22 Leuten. Wenn da mal zwei Spieler ausfallen, darf das die Qualität der Mannschaft nicht beeinflussen", erklärte Uli Hoeneß.

Statistik Vereinsinfos FC Bayern München

Hoeneß reicht schon ein Remis

Der Manager wäre schon mit einem Unentschieden zufrieden, um dann beim Rückspiel in München das Achtelfinale klar zu machen. "Früher sind wir im Europacup zu Auswärtsspielen gefahren und haben gesagt, ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage mit einem Tor von uns ist okay - heutzutage ist das eine Katastrophe", beklagte Hoeneß die extrem hohen Erwartungen an den selbsternannten UEFA-Cup-Favoriten.

Fundgrube 1983 scheitern die Bayern an Fergusons FC Aberdeen

Neue Chance für Schweinsteiger

Für Sagnol wird Christian Lell hinten rechts verteidigen, Andreas Ottl übernimmt den Part von van Bommel im Mittelfeld. Eine weitere Chance auf der Ribéry-Position soll Bastian Schweinsteiger erhalten. "Ich glaube, dass er sich international leichter tut", sagte Franz Beckenbauer, der seine Meinung so begründet: "National kennt man ihn und durchschaut ihn - man weiß, was bei ihm kommt."

Aberdeen mit zuletzt zwei Niederlagen

Eine unbekannte Größe für die Bayern ist der FC Aberdeen, dessen beste Zeiten mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegen. Zwei Niederlagen mit 2:9 Toren kassierten die "Dons" (kurz für: Aberdonians) in den letzten Partien gegen Dundee United (1:4) im Liga-Pokal und im Liga-Heimspiel gegen Celtic Glasgow (1:5). "Aberdeen schwächelt", kommentierte Hitzfeld. Sogar Aberdeen-Coach Jimmy Calderwoood bemerkte kleinlaut: "Nach diesen zwei Spielen wird uns kein Mensch eine Chance geben."

Ruhmreiche schottische Geschichte

Das war am 16. März 1983 nicht anders, als die ruhmreichen Bayern mit Karl-Heinz Rummenigge und Paul Breitner in Aberdeen 2:1 führten, dann zwei Tore in einer Minute kassierten und im Viertelfinale des Pokalsieger-Wettbewerbs rausflogen. "Wir haben bescheiden gespielt, allen voran auch ich. Es wird Zeit, dass wir da was reißen", sagte Bayern-Berater Breitner, der mit ins sonnige Aberdeen reiste. Die "Dons" starteten nach dem Sieg gegen die Bayern durch und holten mit Trainer Alex Ferguson (heute Manchester United) nach einem Endspielerfolg gegen Real Madrid den Europacup nach Schottland.

Hitzfeld nimmt sein Team in die Pflicht

Bei der Neuauflage müssen sich die Münchner wieder auf viel Körperkontakt einstellen. Bei den Zweikämpfen "fliegen einem vier Mann entgegen", warnte Aberdeen-Kenner Breitner. Nationalspieler Philipp Lahm prophezeite "harten, aggressiven Fußball mit vielen langen Bällen". Hitzfeld forderte darum, "die Zweikämpfe anzunehmen" und entschlossen wie ein Titelkandidat aufzutreten: "Wir sind der FC Bayern und fahren dahin, um zu gewinnen", erklärte der Coach.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

FC Aberdeen: Langfield - McNamara, Diamond, Bus, Maybury - Walker, Nicholson, Young, Severin - Mackie, Miller
FC Bayern München: Kahn - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Altintop, Ottl, Zé Roberto, Schweinsteiger - Klose, Toni
Schiedsrichter: Gonzalez (Spanien)

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