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FC Bayern München  

Podolski meldet sich zurück

22.02.2008, 09:43 Uhr | t-online.de, dpa

Bayerns Lukas Podolski (Foto: imago)Bayerns Lukas Podolski (Foto: imago) Genau so wird es sich Trainer Ottmar Hitzfeld gewünscht haben: Ein locker herausgespielter 5:1-Sieg gegen den FC Aberdeen lässt seinen FC Bayern nach dem 2:2 im Hinspiel souverän in das Achtelfinale des UEFA Cups einziehen. Und ganz nebenbei tankte seine Mannschaft noch Selbstvertrauen für die kommenden, sicher nicht leicht zu bewältigenden Aufgaben in der Bundesliga: nächster Gegner ist der HSV. Ganz besonders einer nutzte seine Chance gegen die Schotten: Lukas Podolski krönte seine starke Vorstellung mit zwei Toren innerhalb von sechs Minuten. "Jetzt versuche ich dranzubleiben", kommentierte der 22-Jährige den gelungenen Abend, an dem er "gut gespielt" habe. Er weiß jedoch: "Ich kann mich nicht selber aufstellen."

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Eine Rarität: Podolski trifft per Kopf

Dafür ist bis zum Saisonende noch Ottmar Hitzfeld zuständig. Der künftige Nationaltrainer der Schweiz ließ angesichts der bevorstehenden Englischen Wochen in der Mannschaft rotieren, und so durfte Podolski anstelle des normalerweise gesetzten Miroslav Klose endlich mal wieder über 90 Minuten seine Qualitäten zeigen. Nach nur 82 Sekunden hämmerte der deutsche Nationalspieler nach Vorlage seines Sturmpartners Luca Toni den Ball an den Querbalken. Erfolgreicher war der frühere Kölner dann nach dem Seitenwechsel: In der 71. Minute reagierte er blitzschnell, als der schottische Torhüter Langfield einen Klose-Schuss nicht festhalten konnte, und drosch den Ball unter die Latte. Nur sechs Minuten später gelang Prinz Poldi nach einer Ecke von Bastian Schweinsteiger eines seiner seltenen Kopfballtore zum zwischenzeitlichen 4:0.

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Hoeneß: "Lukas hat sich stark verbessert"

Dementsprechend gut gelaunt präsentierte sich der 22-Jährige nach seinem Auftritt: "Ich freue mich über meine gute Leistung und über unseren Sieg." Über den Rest entscheide der Trainer. Dieser zeigte sich nicht nur mit dem Auftritt gegen die Schotten zufrieden, sondern sieht generell einen aufsteigenden Trend bei seinem Edel-Reservisten: "Ich bin nicht überrascht, dass er gut gespielt hat", sagte Hitzfeld, und weiter: "Lukas war auch in den letzten Spielen gut und hat mehr Selbstvertrauen mir dem Ball. Er ist mehr ins Spiel involviert." In jeder anderen Mannschaft, fügte Hitzfeld an, "wäre Lukas Stammspieler." Auch Bayerns Manager Uli Hoeneß sieht die positive Entwicklung: "Lukas hat sich in den letzten Wochen stark verbessert. Man hat das Gefühl, er kommt langsam an in München und der Kölner Dom rückt für ihn immer weiter weg."

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Podolski auf dem Weg zum Stammplatz?

In der Form des Spiels gegen Aberdeen ist Podolski auf alle Fälle wieder ein Thema für Bayerns erste Elf, auch in der Bundesliga. Dass Hitzfeld gegen den Hamburger SV erneut zu Gunsten Podolskis auf Topstürmer Miroslav Klose verzichtet, ist eher unwahrscheinlich. Zudem wird es auch im Mittelfeld enger, wenn Franck Ribéry ins Team zurückkehrt. Der Auftritt gegen Aberdeen bestärkt allerdings die Hoffnung aller an der Säbener Straße, dass einem der Stars der WM 2006 endlich der endgültige Durchbruch beim FC Bayern gelingt.

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Wichtig ist für den 45-maligen Nationalspieler, dass der neue Bayern-Coach Jürgen Klinsmann offensichtlich auf seinen WM-Schützling setzt. "Ja, er will ihn haben, deswegen haben wir ihn ja auch schon in der Winterpause nicht abgegeben", sagte Hoeneß der "Süddeutschen Zeitung". Klinsmann nahm bereits Kontakt zum viel kritisierten Stürmer auf und erläuterte seine Planungen. "Er hat mich vor mehreren Wochen angerufen, da hatten wir ein gutes Gespräch", bestätigte Podolski.

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