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Die spektakulärsten Aufholjagden im Fußball

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Fußball  

Die spektakulärsten Aufholjagden im Fußball

11.04.2008, 16:48 Uhr | dpa

Luca Tonis Doppelschlag zum 3:3 beim FC Getafe sicherte dem FC Bayern in letzter Minute den nicht mehr für möglich gehaltenen Einzug ins UEFA-Cup-Halbfinale. Verrückte Aufholjagden hat es in der Vergangenheit immer wieder im Fußball gegeben. Hier die Dokumentation einiger der dramatischsten Torfolgen.

1. FC Kaiserslautern - Bayern München 7:4 (20. Oktober 1973):

Die Bayern führen im Bundesliga-Spiel auf dem Betzenberg nach Toren von Bernd Gersdorff und Gerd Müller (je 2) bis zur 57. Minute schon 4:1 und scheinen einem sicheren Sieg entgegenzustreben. Doch dann gehen Maier, Beckenbauer & Co. im Angriffswirbel der "Roten Teufel" unter. Mit sechs Toren in 30 Minuten fügen die Pfälzer mit Seppl Pirrung als dreifachem Torschützen dem Meister eine der bittersten Pleiten seiner Liga-Historie zu.

Bayern München - Hamburger SV 3:4 (24. April 1982):

Am 29. Bundesliga-Spieltag 1981/82 wollen die Bayern mit einem Erfolg gegen Spitzenreiter Hamburger SV ihre letzte Chance auf die Meisterschaft nutzen. Nach Treffern von Dieter Hoeneß (2) und Udo Horsmann zum 3:1 läuft im Olympiastadion alles programmgemäß. Doch die Münchner haben die Rechnung ohne Horst Hrubesch gemacht. Nach dem Anschlusstor durch Thomas von Heesen sichert das "Kopfball-Ungeheuer" dem HSV per Doppelschlag (76./90.) den Sieg und macht damit den Weg zum Titel frei.

Deutschland - Frankreich 3:3 n. V. (8. Juli 1982):

Dramatik pur erleben 63.000 Zuschauer im WM-Halbfinale in Sevilla. Nach 90 Minuten, einem üblen Tritt von Toni Schumacher gegen Patrick Battiston und Toren von Pierre Littbarski und Michel Platini heißt es zwischen Deutschland und Frankreich 1:1. In der Verlängerung droht der DFB-Elf nach Treffern von Marius Tresor (92.) und Alain Giresse (98.) der K. o., doch Karl-Heinz Rummenigge (102.) und Klaus Fischer (108.) mit spektakulärem Fallrückzieher schaffen das 3:3. Im Elfmeterschießen zieht Deutschland ins Finale ein.

Bayer Uerdingen - Dynamo Dresden 7:3 (19. März 1986):

Bei einem 1:3-Pausenrückstand gegen Dynamo Dresden setzt in der Krefelder Grotenburg kaum einer der 22.000 Zuschauer auch nur einen Pfifferling auf Bayer Uerdingen. Denn der Bundesligist hatte schon das Viertelfinal-Hinspiel im Europacup der Pokalsieger in Sachsen 0:2 verloren. Doch das schier Unmögliche wird Realität, in 28 Minuten aus dem 1:3 ein 7:3: Wolfgang Funkel verwandelt zwei Elfmeter, Wolfgang Schäfer (2), Lars Gudmundsson und Dietmar Klinger besorgen den Rest.

Werder Bremen - RSC Anderlecht 5:3 (8. Dezember 1993):

Werder Bremen taumelt im zweiten Gruppenspiel der Champions League gegen den RSC Anderlecht einer peinlichen Schlappe entgegen. Beim Stande von 0:3 wollen sich die ersten enttäuschten Fans bereits auf den Heimweg machen, als Wynton Rufer in der 66. Minute verkürzt und damit das Signal zu einer schier unglaublichen Aufholjagd gibt. Rune Bratseth (72.), Bernd Hobsch (80.), Marco Bode (83.) und erneut Rufer (89.) schießen gegen die verdatterten Belgier noch ein 5:3 heraus.

Borussia Dortmund - Deportivo La Coruna 3:1 n. V.(6. Dezember 1994):

Nach dem 0:1 im Hinspiel erzwingt Kapitän Michael Zorc mit seinem Tor in der 50. Minute im UEFA-Cup-Achtelfinale gegen die Galicier die Verlängerung. Santa Elena (102.) schien mit dem 1:1 alle Hoffnungen zerstört zu haben, denn nun benötigte der BVB noch zwei Treffer. Diese gelingen per Doppelschlag Karlheinz Riedle (116.) und Lars Ricken (119.), als sich viele Fans schon auf dem Heimweg befinden.

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