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UI Cup  

Stuttgart muss ums Weiterkommen bangen

19.07.2008, 17:34 Uhr | dpa

Tasci (li.) und Kirichenko im Duell (Foto: dpa)Tasci (li.) und Kirichenko im Duell (Foto: dpa) Nach einem missglückten Pflichtspiel-Auftakt muss der VfB Stuttgart um den Einzug in den UEFA-Pokal bangen. Der Fußball-Bundesligist verlor die Hinrunden-Partie in der dritten Runde des UI Cups beim russischen Vertreter Saturn Ramenskoje mit 0:1 (0:1).

Damit stehen die Schwaben im Rückspiel am 27. Juli bereits unter großem Druck. Das frühe Siegtor für Ramenskoje erzielte Stürmer Dmitri Kirichenko in der 3. Minute.

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Stolz vertritt Lehmann im Tor

Der noch mitten in der Saisonvorbereitung stehende VfB trat 50 Kilometer südöstlich von Moskau ohne die Vize-Europameister Jens Lehmann, Thomas Hitzlsperger und Mario Gomez an. Sie steigen erst am Montag ins Training ein. Zudem fehlten die EM-Teilnehmer Ludovic Magnin und Fernando Meira, der Stuttgart wahrscheinlich in Kürze verlassen wird und mit Galatasaray Istanbul in Verbindung stehen soll. Dafür gab der einst suspendierte Danijel Ljuboja im Angriff sein Comeback. Spielmacher Jan Simak stand als einziger Neuzugang in der Startelf. Anstelle von Lehmann kam in Alexander Stolz der dritte Torwart zu seinem Pflichtspiel-Debüt für den VfB und hielt gut.

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Bastürk hat die Führung auf dem Fuß

Zunächst vergab der schwache Yildiray Bastürk eine große Chance für den VfB, als er aus wenigen Metern das Außennetz traf (3.). Kurz darauf bediente auf der Gegenseite Alexej Iwanow Saturn-Star Kirichenko, der Stolz aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Damit war die Taktik des noch im Aufbau befindlichen VfB, zunächst sicher zu stehen, über den Haufen geworfen. Stattdessen mussten die Roten gegen den mitten in der Saison stehenden Tabellen-Zwölften der ersten russischen Liga auf Angriff umschalten.

VfB in der Offensive zu harmlos

Der VfB ließ sich aber nicht schocken und kam gegen die in der Abwehr unsicheren Gastgeber zu guten Chancen. Auf der Gegenseite parierte Stolz glänzend gegen Aleksei Iwanow (23.). Auch nach der Pause bot der VfB eine ordentliche Leistung, auch wenn die Innenverteidigung mit Serdar Tasci und Matthieu Delpierre manchmal unsicher wirkte. So traf Kirichenko gegen die nun müder wirkenden Gäste den Innenpfosten (63.). Für den insgesamt gleichwertigen VfB verpassten in der Schlussphase Simak und der für Ljuboja eingewechselte Marica den Ausgleich.

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