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Qualifikation - UEFA Cup: VfB Stuttgart müht sich gegen Außenseiter Györ

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UEFA Cup - Qualifikation  

Stuttgart muss um UEFA-Cup-Einzug bangen

14.08.2008, 21:58 Uhr | dpa

Stuttgarts Torwart Jens Lehmann (Foto: Reuters)Stuttgarts Torwart Jens Lehmann (Foto: Reuters) Der VfB Stuttgart hat in der zweiten Qualifikationsrunde zum UEFA-Pokal mit Ach und Krach eine Blamage verhindert. Die Schwaben gewannen das Hinspiel gegen den FC ETO Györ trotz weitgehend enttäuschender Leistung 2:1 (2:1).

Für die am Wochenende beginnende Bundesliga muss sich der VfB allerdings noch gewaltig steigern. Serdar Tasci (13.) und Ciprian Marica (33.) erzielten die Tore für die Schwaben. Zoltán Böör (45.) traf für den bestenfalls zweitklassigen ungarischen Tabellenletzten vor 11.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena. Im Rückspiel in 14 Tagen reicht Stuttgart ein Remis zum Weiterkommen.

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Ohne sechs Stützen gegen die Ungarn

Beim VfB fehlten sechs Stammkräfte. Trainer Armin Veh gönnte drei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach Mannschaftskapitän Thomas Hitzlsperger, Pavel Pardo und Arthur Boka zunächst eine Pause. Hitzlsperger und Pardo kamen zehn Minuten vor Schluss. Der niederländische Nationalverteidiger Khalid Boulahrouz (Knöchel) und Stürmer Cacau (Adduktoren) sind noch nicht fit. Zudem fiel Abwehrchef Matthieu Delpierre wegen Knieproblemen kurzfristig aus. Ohne dieses Sextett kam bei Stuttgart gegen die harmlosen Ungarn kaum Spielfluss auf. Abspielfehler, Pässe ins Nichts und Missverständnisse zeigten, dass sich die Schwaben bis zur Punktspielrunde noch gewaltig steigern müssen.



Khedira ermöglicht den Gegentreffer

Innenverteidiger Tasci mit wuchtigem Kopfball nach einer Ecke von Jan Simak und Marica, der einen katastrophalen Abwehrfehler von Zoltán Kovacs ausnutzte, brachten die keineswegs souveränen Schwaben nur scheinbar sicher 2:0 in Führung. Nachdem Sami Khedira völlig unnötig den Ball vertändelt hatte, sorgte Böör kurz vor der Halbzeit mit dem überraschenden Anschlusstreffer für unerwartete Spannung. Zuvor hatte Marica die Riesenchance zum 3:0 vergeben, als er völlig frei stehend an Schlussmann Sasa Stevanovic scheiterte.

Gomez vergibt kläglich

Auch nach dem Seitenwechsel wurden die Stuttgarter so gut wie nie den Ansprüchen einer Spitzenmannschaft gerecht. Sie fanden gegen die biederen, aber bravourös verteidigenden Ungarn kein geeignetes Mittel. Zudem fehlten bei einigen Chancen Konzentration und Präzision im Abschluss. So vergab beispielsweise Nationalstürmer Mario Gomez aus elf Metern kläglich (54.).

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