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UEFA: Umfassende Reform wertet neue UEFA-Europaliga auf

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Fussball - UEFA Cup  

Umfassende Reform wertet neue UEFA-Europaliga auf

05.11.2008, 13:11 Uhr | sid

Jeder Klub kann sich in Zukunft über TV-Einnahmen freuen (Foto: imago)Jeder Klub kann sich in Zukunft über TV-Einnahmen freuen (Foto: imago) Horst Heldt hatte zuletzt öffentlich darüber geklagt, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) den teilnehmenden Klubs im UEFA Cup so wenig Geld überweise, dass er "kaum die Busreise bezahlen" könne und bei Flügen sogar draufzahlen müsse. Zudem meinte der Manager des VfB Stuttgart, dass der Wettbewerb ohnehin reformiert werden müsse.

Offensichtlich unterhält der VfB nur noch wenig Kontakt zu seinem Ex-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder. Der hätte als Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees Heldt Nachhilfe in Sachen Europa geben können. Denn die Reform des UEFA-Pokals ab der kommenden Saison ist längst beschlossene Sache. Nicht nur, dass der UEFA-Cup in UEFA-Europaliga umgetauft wird. Es steht auch eine wesentliche Verbesserung des Austragungsmodus an.

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Kein Geld in Sevilla

Derzeit wird die Gruppenphase in acht Gruppen mit je fünf Mannschaften ausgetragen. Dabei gibt es im Gegensatz zur Champions League kein Hin- und Rückspiel, sondern jeweils nur zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele. Die Fernsehrechte für die Gruppenphase liegen beim jeweiligen Verein. Da sich zum Beispiel der FC Sevilla mit keinem Sender hatte einigen können, gab es vom Spiel des VfB keine TV-Bilder. Vor allem das - und die so entgangenen Einnahmen - hatte Horst Heldt erbost.

Fernsehrechte werden zentral vermarktet

Ab der kommenden Saison wird es in der UEFA-Europaliga zwölf Gruppen a vier Teams geben. Die beiden Besten qualifizieren sich für das Achtelfinale, zusätzlich die Dritten aus der Gruppenphase der Champions League. Neu dabei ist, dass dann die Fernsehrechte der Gruppenphase zentral von der UEFA vermarktet werden und nicht mehr vom jeweiligen Gastgeber. Das verärgert Rechtehändler wie Infront und Sportfive, denen die Felle davonschwimmen, hätte aber garantiert, dass auch die Stuttgarter Niederlage in Sevilla irgendwo außerhalb des Stadions zu sehen gewesen wäre.

Garantierte Einnahmen erhöht

Mit der Übernahme der TV-Rechte in der Gruppenphase werden natürlich auch die garantierten Einnahmen erhöht. Ab dem Achtelfinale wird die UEFA-Europaliga dann auch zentral vermarktet (derzeit ab Viertelfinale), was mit dem Verkauf der TV-Rechte nichts zu tun hat (Generalsponsor, identischer Spielball).Eine Menge Geld im Spiel

Eine Menge Geld im Spiel

In der laufenden Saison haben alle deutschen UEFA-Cup-Teilnehmer, die bemerkenswerterweise Zuschauereinnahmen komplett und TV- sowie Vermarktungseinnahmen bis zum Achtelfinale inklusive für sich behalten, vorab von der UEFA 100.000 Euro erhalten. Jeder Klub, der an der Gruppenphase teilnimmt, erhält weitere 115.000 Euro an Startgeld. Pro Sieg in der Gruppenphase gibt es 40.000 Euro, bei einem Unentschieden die Hälfte. Der UEFA-Cup-Sieger kann allein vom Europaverband durch verschiedene Bonifikationen vier Millionen Euro verdienen. Hinzu kommen weitere Einnahmen aus dem Markt- und Werbewert ab einer Viertelfinalteilnahme. Schlussfolgerung: Wenn der VfB Stuttgart sich anstrengt, muss er nicht mehr mit dem Bus fahren.

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