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UEFA Cup: Der HSV will im Morast von Nijmegen bestehen

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UEFA Cup - Dritte Runde  

Hamburg will im Morast von Nijmegen bestehen

17.02.2009, 16:23 Uhr | dpa

Hamburg will mit Petric im UEFA Cup auf Kurs bleiben. (Foto: imago)Hamburg will mit Petric im UEFA Cup auf Kurs bleiben. (Foto: imago) Beim NEC Nijmegen will der Hamburger SV sein Oranje-Trauma ablegen. Wenn der Bundesliga-Dritte beim holländischen Ehrendivisionär zum Drittrundenspiel im UEFA Cup antritt, liegt der letzte Erfolg im Nachbarland schon 28 Jahre zurück. Gegen den krassen Außenseiter aus dem Gelderland soll die schwarze Serie endlich beendet werden.

Doch der HSV-Sportdirektor warnt: "Wir müssen aufpassen und unsere Antennen ausfahren, wie Otto Rehhagel immer gesagt hat", sagte Dietmar Beiersdorfer vor dem Hinspiel (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) in dem mit 12.500 Zuschauern ausverkauften Goffertstadion.

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Luxus-Problem im Hamburger Sturm

Beim Gastspiel in der ältesten Stadt der Niederlande plagt den HSV ein Luxus-Problem. Bei ihrem 99. Europapokal-Auftritt könnte Hamburgs holländischer Trainer Martin Jol sowohl auf seine kroatischen Tor-Garanten Ivica Olic (4 Treffer im UEFA Cup) und Mladen Petric (5) als auch auf Paolo Guerrero zurückgreifen. Alle drei Angreifer gemeinsam will der Trainer aber nicht aufbieten. Nur vier Tage vor dem Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen wird er Guerrero wahrscheinlich eine Pause gönnen, da Petric in der Liga gesperrt ist und Olics Kämpferqualitäten besonders gefragt sind.

Stimmung wie auf dem Schützenfest

Für den HSV dürfte es auf jeden Fall eine dreckige Angelegenheit werden. Seit Tagen hat es in Holland geregt, dementsprechend sieht der Platz aus. "Der Rasen ist eine Katastrophe. Der ist schlechter als auf unserem Trainingsgelände", warnt HSV-Verteidiger Joris Mathijsen und auch Jol erwartet keinen Spaziergang: "Ich kenne die Verhältnisse in Nijmegen. Da herrscht eine Stimmung wie bei einem Schützenfest. Das wird ein hartes und umkämpftes Spiel."

Jol warnt vor den Holländern

"Die tun so, als ob wir eine Mannschaft wären wie Real Madrid. Aber für uns wird es eine schwierige Aufgabe", sagt Jol und wundert sich über den großen Respekt, den seine Landsleute aus Nijmegen dem HSV entgegenbringen. Stattdessen lobt er den Rivalen: "Nijmegen ist die einzige Mannschaft in Holland, die sieben Monate ungeschlagen war". Dem HSV-Trainer wäre deshalb schon ein Remis recht. "Das wäre ein tolles Ergebnis."


Nijmegens Fans wollen auf der Reeperbahn feiern

Den Nimbus der Unbesiegbarkeit hat der Tabellenneunte der Ehrendivision, bei dem einst Jols älterer Bruder Dick spielte, inzwischen allerdings eingebüßt. Und bei der Generalprobe für die Runde der letzten 32 Mannschaften (1:1 gegen SC Heerenveen) blieb der Klub äußerst blass. Mit dem neuen Vereinslied "Ja, ja, wir gehen feiern auf der Reeperbahn" machten sich die Fans des Außenseiters jedoch Mut.

"Weiterkommen gegen Hamburg ist möglich"

"Man weiß nicht viel von der Mannschaft. Aber wir dürfen sie nicht unterschätzen. Sie hatten Spartak Moskau und Udinese Calcio in der Gruppe und haben sich trotzdem durchgekämpft", sagt Piotr Trochowski über den 110. der UEFA-Rangliste. Der HSV rangiert an Position 31. "Wenn wir zwei überragende Tage erwischen, ist selbst gegen Hamburg ein Weiterkommen möglich", sagt Nijmegens Trainer Mario Been, der auf den verletzten dänischen Top-Stürmer Dennis Rommedahl verzichten muss.

Stürmer sorgt für Unruhe

Außerdem herrscht gerade Unruhe beim NEC. Kurz vor der Partie hat Trainer Been Angreifer Rachid Bouaouzan wegen Disziplinlosigkeit aus dem Kader gestrichen. "Rachid stellt sein Ego über das Team. Das kann nicht sein. Für mich zählt allein die Mannschaft", sagte Been der niederländischen Tageszeitung "De Gelderlander". Für den Stürmer ist es schon die zweite Ausbootung. Bereits im September 2008 strich Been Bouaouzan vor dem Spiel bei Dinamo Bukarest aus dem Aufgebot.

Voraussichtliche Aufstellungen:

NEC Nijmegen: Babos - Koenders, Pothuizen, Zomer, El Akchaoui - Sibum, Schöne, Kivuvu, Davids - van Beukering, Ntibazonkiza

Hamburger SV: Rost - Demel, Gravgaard, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Alex Silva - Trochowski, Jansen - Petric, Olic

Schiedsrichter: Ceferin (Slowenien)


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