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Schiedsrichter in Nijmegen von Wurfgeschoss getroffen

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UEFA Cup  

Schiedsrichter in Nijmegen von Wurfgeschoss getroffen

19.02.2009, 10:37 Uhr | t-online.de

Darko Ceferin unmittelbar nachdem er von einem Wurfgeschoss am Kopf getroffen wurde. (Foto: Reuters)Darko Ceferin unmittelbar nachdem er von einem Wurfgeschoss am Kopf getroffen wurde. (Foto: Reuters) Deutsch-niederländische Duelle im Fußball sind selten ganz normale Fußballspiele. Die Rivalität existiert seit Jahrzehnten und da können die Emotionen schnell einmal überkochen. Diese Erfahrung musste jetzt auch der slowenische Schiedsrichter Darko Ceferin machen.

Beim mühelosen 3:0-Hinspielerfolg in der Zwischenrunde des UEFA Cups des Hamburger SV beim holländischen Klub NEC Nijmegen wurde der 40-Jährige von einem Wurfgeschoss am Kopf verletzt.

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Aufgeheizte Atmosphäre

Das 12.500 Zuschauer fassende Stadion von Nijmegen, das nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegt, war seit Tagen bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das Erreichen der Zwischenrunde im europäischen Wettbewerb wurde beim Neunten der niederländischen Ehrendivision bereits als Riesenerfolg gefeiert. Mit dem HSV bekam man dann ausgerechnet noch einen deutschen Klub zugelost. Entsprechend aufgeheizt war die Atmosphäre im altehrwürdigen Goffertstadion.

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Auch Jarolim muss in Deckung gehen

Doch die Norddeutschen ließen erst gar keine Stimmung aufkommen. Von Beginn an dominierte das Team von Trainer Martin Jol die Partie und führte bereits zur Pause mit zwei Treffern. Als Schiedsrichter Ceferin in der 64. Minute Verteidiger Milano Koenders die Gelbe Karte zeigte, flippten die Zuschauer im Stadion komplett aus. Es hagelte Feuerzeuge und Münzen von den Rängen. Auch HSV-Spieler David Jarolim wird getroffen.

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Blut strömt sofort

Doch Ceferin traf es am schlimmsten. Der Referee wurde von einem Gegenstand am Kopf getroffen. Sofort strömt jede Menge Blut aus. Ceferin musste am Spielfeldrand behandelt werden. Zum Glück biss er auf die Zähne und konnte nach drei Minuten Behandlungspause weitermachen.

Drastische Sanktionen erwartet

Für Nijmegen dürfte diese Szene noch ein finanzielles Nachspiel haben. Die UEFA sieht in solchen Fällen drastische Strafen vor. So wurde kürzlich Dinamo Zagreb zu 200.000 Euro Geldbuße verdonnert, weil am 27. November 2008 beim UEFA-Pokal-Gruppenspiel gegen Spartak Moskau Zuschauer Gegenstände auf den Platz geworfen hatten.

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