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UEFA Cup: HSV nimmt Kurs aufs Achtelfinale

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UEFA Cup  

Der HSV nimmt Kurs aufs Achtelfinale

25.02.2009, 15:40 Uhr | dpa

Hamburgs Marcell Jansen (re.) gegen Nijmegens Bas Sibum (Foto: imago)Hamburgs Marcell Jansen (re.) gegen Nijmegens Bas Sibum (Foto: imago) Vor seinem 100. UEFA-Cup-Spiel gibt sich der Hamburger SV cool und lässt sich weder durch Verletzungssorgen noch durch eine kleine Boxeinlage vom Achtelfinal-Kurs abbringen.

Mit dem 3:0-Hinspielerfolg beim NEC Nijmegen im Rücken sieht Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer das Handgemenge zwischen Jerome Boateng und Albert Streit zwei Tage vor dem Heimspiel (26.02., ab 18 Uhr im t-online.de Live-Ticker) ganz gelassen: "Es gehört dazu, dass man ab und zu zusammenkracht. Es zeigt, dass alle heiß sind." Der am Dienstag suspendierte Boateng musste am Mittwoch wegen Leistenschmerzen kürzertreten. Gar nicht mit von der Partie werden Piotr Trochowski (Magen-Darm-Virus) und Guy Demel (Oberschenkelprobleme) sein.

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Polizei will mit Hundertschaften für Ruhe sorgen

4500 niederländische Fußball-Fans wollen rund um die Begegnung die Reeperbahn auf den Kopf stellen; die Hamburger Polizei will mit mehreren Hundertschaften mögliche Ausschreitungen im Keim ersticken. In der wahrscheinlich nur halb gefüllten Nordbank-Arena werden die Gäste strickt getrennt von den HSV-Anhängern, die UEFA schickt extra einen Sicherheitsbeauftragten. Zwar sind die NEC-Fans lange nicht so aggressiv wie die bekannten Ajax-Anhänger, die im vergangenen Herbst auf dem Hamburger Kiez randalierten. Der Feuerzeug-Wurf auf den slowenischen Schiedsrichter im Hinspiel zeigt aber die Unberechenbarkeit der NEC-Anhänger.

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Rincon vor Debüt im HSV-Trikot

Sportlich nimmt NEC-Coach Mario Been die aussichtslos erscheinende Aufgabe durchaus ernst: Nach dem 2:0 beim FC Utrecht reiste der Tross sogar einen Tag früher in die Hansestadt. "Es ist alles erledigt. Wir müssten schon vier Tore in Hamburg schießen", sagte Been allerdings auch. "Aus Holland habe ich gehört, dass sie als Helden zurückkommen sollen", erzählte HSV-Coach Martin Jol, "ich weiß nicht, was sie sich vorstellen." Er will die Pflichtaufgabe "professionell" angehen und wird höchstens zwei bis drei neue Spieler aufbieten. Im defensiven Mittelfeld könnte Tomas Rincon zu seinem ersten Einsatz im HSV-Dress kommen.

Qual der Wahl für Martin Jol

Der Däne Michael Gravgaard ist hart im Nehmen und wird wegen eines gebrochenen Fingers mit Spezialschiene auflaufen. Im Sturm hat Jol mit dem Kroaten-Duo Mladen Petric und Ivica Olic sowie dem formstarken Paolo Guerrero die Qual der Wahl. Im Achtelfinale würden die Hanseaten auf Girondins Bordeaux oder Galatasaray Istanbul treffen, die sich in Frankreich torlos getrennt hatten.

Voraussichtliche Aufstellungen:


Hamburger SV: Rost - Benjamin, Gravgaard, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Rincon - Pitroipa, Jansen - Petric, Guerrero

NEC Nijmegen: Babos - Koenders, Pothuizen, Zomer, El-Akchaoui - Sibum, Schöne, Radomski, Davids - van Beukering, Ntibazonkiza

Schiedsrichter: Chapron (Frankreich)

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