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UEFA Cup: Ein hanseatisches Halbfinale winkt

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UEFA Cup - Viertelfinale  

Ein hanseatisches Halbfinale winkt

10.04.2009, 11:29 Uhr | Julian Moering, t-online.de

Diego (li.) und Piotr Trochowski haben großen Anteil am Erfolg ihrer Mannschaften. (Foto: dpa)Diego (li.) und Piotr Trochowski haben großen Anteil am Erfolg ihrer Mannschaften. (Foto: dpa)Zweimal 3:1 gewonnen, zweimal beste Aussichten auf das Erreichen des Halbfinals. Werder Bremen und der Hamburger SV haben mit ihren überzeugenden Vorstellungen im Hinspiel des UEFA-Cup-Viertelfinals die Wunden geheilt, die der FC Bayern der deutschen Fan-Seele mit der Champions-League-Blamage in Barcelona zugefügt hat. Doch nicht nur die Ergebnisse überzeugen, auch der Auftritt der Hanseaten macht Lust auf mehr.

Trotz 0:1-Rückstands nach sage und schreibe 36 Sekunden hat sich der HSV spielerisch überzeugend ins Match zurück gekämpft. "Das 0:1 war ein herber Schlag, da bin ich kurz erschrocken und habe gedacht: sind die wirklich so gut? Aber danach haben wir das sehr gut gemacht", sagte Hamburgs Trainer Martin Jol. Auch Werder-Coach Thomas Schaaf zeigt sich nach dem Heimsieg gegen Udinese Calcio zufrieden: "Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben und Tore erzielt haben. Es ist sicherlich nicht einfach, gegen eine so starke Mannschaft wie Udinese drei Tore zu erzielen."

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Italien auf den Fersen

Sollten die Hamburger im Rückspiel auf der Insel bestehen und kann Werder den Zwei-Tore-Vorsprung in Udine über die Ziellinie retten, dann würden die beiden Nordrivalen in der nächsten Runde aufeinander treffen. Damit ständen erstmals seit der Saison 1994/95, als Leverkusen Parma unterlag und Dortmund an Juventus Turin scheiterte, wieder zwei Bundesligisten im Halbfinale - und einer sicher im Endspiel am 20. Mai in Istanbul. In diesem Falle würde auch der vierte Champions-League-Platz für die Bundesliga wieder in greifbare Nähe rücken. Italien, die im Moment noch den entscheidenden dritten Platz in der Fünf-Jahres-Wertung belegen, wäre nach einem Ausscheiden von Udine nicht mehr europäisch vertreten.

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Jarolim: "Das beste Spiel seit langem"

"Das muss für das Weiterkommen reichen. Das können wir uns nicht mehr nehmen lassen", sagte HSV-Verteidiger Joris Mathijsen. Nicht ganz zu Unrecht, zeigten sich die Rothosen europäisch doch von ihrer besten Seite. Zweikampfstark und auf hohem spielerischen Niveau, athletisch bis zur letzten Minute und mit einem unbändigen Siegeswillen. "Das war das beste Spiel seit langem. Leider haben ein, zwei Tore gefehlt", brachte es Kapitän David Jarolim auf den Punkt.

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Euphoriebremse in Hamburg

Doch der Weg ist für den HSV erst zur Hälfte gegangen. Jol trauert vor allem den vergebenen Chancen auf eine noch bessere Ausgangsposition nach: "Leider waren wir nicht selbstbewusst genug im Abschluss. Ich hätte gerne noch ein viertes Tor gehabt. Ein 3:1 ist gefährlich, wenn die wieder so ein frühes Tor machen, wird es sehr schwer." Auch Klubchef Bernd Hoffmann trat auf die Euphoriebremse: "Wir wollen das Jahr nicht vor dem Mai loben. Wir haben noch nichts erreicht."

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Spätes Gegentor wurmt Werder kräftig

In Bremen feiern sie den Matchwinner. "Diegos zweites Tor war einfach genial. Aus dieser Situation den Ball da oben rein zu spielen, das können nicht viele", lobte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs seinen Spielmacher. Doch die Werderaner dürfte besonders das späte Gegentor wurmen. "Es war ein völlig unnötiger Gegentreffer. Da waren wir nicht nur lässig, sondern nachlässig. Wir haben letztendlich erst ein Spiel gehabt und müssen deshalb hochkonzentriert in das zweite Spiel gehen. Das Gute, was man dem Gegentor abgewinnen kann, ist, dass wir wach sein müssen", sagte Schaaf. Auch Abwehrchef Per Mertesacker sieht sein Team noch nicht sicher im Halbfinale: "Wir haben eine zu starke italienische Mannschaft gesehen, als dass wir hier schon durch wären. Jeder von uns weiß, dass in Udine eine sehr couragierte Leistung nötig ist."

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