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Europa League: Hertha BSC schafft die Trendwende

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Europa League - Qualifikation  

Berlin schafft die Trendwende

27.08.2009, 21:30 Uhr | dpa

Kopenhagens Madsen behauptet sich gegen Berlins Friedrich. (Foto: dpa)Kopenhagens Madsen behauptet sich gegen Berlins Friedrich. (Foto: dpa) Hertha BSC hat den totalen Fehlstart in die neue Saison verhindert und will jetzt auch in der Bundesliga wieder angreifen. Mit einer furiosen Aufholjagd und einem Doppelpack des überragenden Gojko Kacar beim 3:1 (0:0) gegen Bröndby Kopenhagen zog der Bundesligist in die Gruppenphase der neuen Europa League ein.

Nach dem 1:2 im Hinspiel hatte das Team von Trainer Lucien Favre durch einen Treffer von Morten Rasmussen (51. Minute) bereits mit 0:1 zurückgelegen, doch Kacar (75./86.) sowie Pal Dardai (80.) wendeten vor 14.741 Zuschauern im Jahn-Sportpark mit einer Energieleistung noch das Blatt.


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Das Geld wird in einen Stürmer investiert

Die Berliner verdienten sich die europäische Spielzeit und die Zusatzeinnahmen mit einer deutlichen Steigerung gegenüber ihren ersten Saisonspielen. "Das ist ganz wichtig für die Entwicklung unserer Mannschaft", sagte Favre. Die rund 1,5 Millionen Euro können die Berliner gut brauchen für die Verpflichtung eines neuen Stürmers. Trotz aller finanziellen Probleme will Hertha bis zum Schließen der Transferliste am kommenden Montag noch einmal aktiv werden. Erster Kandidat scheint der kolumbianische Nationalspieler Adrián Ramos zu sein. Einen Bericht von "Bild online", nach dem der Transfer bereits perfekt sei, wollte Hertha-Manager Preetz aber nicht bestätigen.

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Kacar und Friedrich übernehmen das Zepter

Nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander starteten die Berliner druckvoll in das schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison schon so wichtige Spiel. Gegen den zehnmaligen dänischen Meister sahen die Hertha-Fans in ihrem Ausweichquartier eine deutlich verbesserte Leistung ihrer Elf. "Jeder wusste um die Bedeutung des Spiels", sagte Kapitän Arne Friedrich. Vor allem der Innenverteidiger und der Serbe Kacar übernahmen das Zepter und Hertha die Initiative

.



Mangelnde Chancenverwertung bei der Hertha

Gleich in der Anfangsphase hatte Rückkehrer Artur Wichniarek, der seine Rücken-Blockade überwunden hatte und in die Startelf zurückgekehrt war, zwei gute Chancen. Der polnische Angreifer scheiterte aber am guten Bröndby-Torwart Stephan Andersen (2./5.). Auch danach versuchten die Berliner, den Druck zu erhöhen. Die Gäste, die von mindestens 2000 Fans begleitet wurden, setzten zunächst auf eine kompakte Defensive. Doch die Hintermannschaft des dänischen Traditionsvereins wirkte keinesfalls souverän. Doch wie schon im bisherigen Saisonverlauf machte sich das größte Manko des Bundesliga-Vorjahres-Vierten bemerkbar: die mangelnde Chancenverwertung.

Drobny rettet in höchster Not

Kacar per Fallrückzieher (15.), mit einem Schuss (27.) und per Kopf (28.) vergab drei gute Möglichkeiten. Als Friedrich den Brasilianer Cicero mit einem feinen Steilpass frei spielte, war erneut Andersen auf dem Posten (39.). Erst in den letzten Minuten der ersten Halbzeit tauchten die Gäste gefährlich in des Gegners Hälfte auf. Prompt musste Hertha-Schlussmann Jaroslav Drobny gegen Morten Rasmussen in höchster Not mit den Fäusten klären (44.).

Endlich wieder Jubel in der Hauptstadt


Tore gab es erst nach der Pause - dann aber ging es Schlag auf Schlag. Nach dem 0:1 durch Rasmussen aus abseitsverdächtiger Position drehten Kacar und Dardai die Partie - und sorgten endlich wieder für Jubelstimmung in der Hauptstadt.

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