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Werder Bremen: Peter Niemeyer sieht Gelb-Rot nach 3:33 Minuten

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Europa League - Werder Bremen  

Peter Niemeyer braucht 3:33 Minuten für Gelb-Rot

02.10.2009, 09:16 Uhr | t-online.de

Peter Niemeyer ist entsetzt über seine Aussetzer. (Foto: imago)Peter Niemeyer ist entsetzt über seine Aussetzer. (Foto: imago) Das Spiel in der Europa League zwischen Werder Bremen und Atletic Bilbao schien entscheiden. Die Werder-Elf führte nach einer starken ersten Halbzeit mit 2:0, hatte das Spiel komplett im Griff und musste nur mit der mangelnden Chancenauswertung hadern. Doch Peter Niemeyer sorgte auf seine ganz besondere Art noch einmal für Spannung. Der 25-Jährige wurde in der 60. Minute eingewechselt und verabschiedete sich genau 3:33 Minuten später nach zwei haarsträubenden Fouls mit Gelb-Rot wieder in die Kabine.

Werder-Manager Klaus Allofs zeigte kein Verständnis für den Auftritt Niemeyers. "Peter Niemeyer kann ich leider nicht in Schutz nehmen. Was er gemacht hat, war nicht clever. Natürlich muss er Aggressivität mitbringen, aber keine dumme Aggressivität.“

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Niemeyer entschuldigt sich

"Ich will mich nur bei der Mannschaft entschuldigen und gleichzeitig bedanken, dass sie auch mit zehn Mann gewonnen hat“, sagte ein sichtlich mitgenommener Niemeyer nach dem Spiel zur "Syker Kreiszeitung" und fügte noch an: „Natürlich fühlt man sich in so einer Situation total schlecht.“ Trainer Thomas Schaaf war sichtlich verärgert: "Peter sollte uns eigentlich Sicherheit geben, aber er hat sie uns ein bisschen genommen“, sagte er, nahm seinen Spieler aber auch ein wenig in Schutz: „Natürlich muss man sich da besser verhalten, aber das ist im Übereifer passiert. Peter wollte sich hervortun, hat dabei leider die falschen Mittel gewählt.“

3:33 Minuten reichen für Gelb-Rot

Peter Niemeyer war nach einer Stunde in der Drangperiode der Basken für Philipp Bargfrede eingewechselt worden und nur 30 Sekunden später nach einem überflüssigen Foul am gegnerischen Strafraum verwarnt worden. Drei Minuten später langte Niemeyer wieder zu, diesmal am Mittelkreis – und Schiedsrichter Alexandru Dan Tudor aus Rumänien musste Gelb-Rot zeigen. Nach dem Spiel versuchte sich der 25-Jährige zu rechtfertigen: "Ich habe nur probiert an den Ball zu kommen. Aber ich war den berühmten Schritt zu spät."

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Tröstende Worte der Mitspieler

Die Mitspieler fanden nach dem Spiel aufbauende Worte für Niemeyer: "Peter saß wie ein Häufchen Elend in der Kabine und hat sich bei jedem von uns entschuldigt", erzählte Per Mertesacker. Werders Innenverteidiger hob das Positive hervor: "Wir haben die Gelb-Rote Karte als Mannschaft weggesteckt, die Fakten sprechen für uns. Und Peter ist kein bösartiger Spieler. Wir werden ihn wieder aufbauen." Torhüter Tim Wiese befand, dass der Platzverweis gegen Niemeyer berechtigt gewesen sei, und entdeckte sogar eine positive Seite der Aktion: "Ich bin mir sicher, dass er daraus lernen wird."

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