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Werder Bremen in der Europa League bei Twente Enschede gefordert

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Europa League - Sechzehntelfinale  

Werder gegen Enschede in ungeliebter Favoritenrolle

17.02.2010, 15:30 Uhr | dpa

Bremens Abwehrspieler Naldo gibt die Richtung vor. (Foto: imago)Bremens Abwehrspieler Naldo gibt die Richtung vor. (Foto: imago) Im sechsten Anlauf will Werder Bremen erstmals ein Europapokal-Spiel in den Niederlanden gewinnen. Nach vier Niederlagen und einem Unentschieden hat der Fußball-Bundesligist am Donnerstag (ab 18.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) im Hinspiel der Europa League bei Twente Enschede die Chance, die Statistik aufzubessern und den Weg ins Achtelfinale zu bereiten.

Enschede sieht sich selbst als Außenseiter, doch Werder-Trainer Thomas Schaaf warnte vor der Busfahrt ins Nachbarland: "Auch wenn Enschede nicht den ganz großen Namen hat, müssen wir sehr gut drauf sein, um gegen das Team zu bestehen."

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Niemeyer warnt vor seinen Ex-Kollegen

Nicht nur wegen der schlechten Bilanz bei niederländischen Teams ist Werder gewarnt. "Twente zu unterschätzen, wäre ein Fehler", sagte Bremens Mittelfeldspieler Peter Niemeyer, der mehrere Jahre für Enschede gespielt hat. "Für viele ist das ein Duell David gegen Goliath. Ich sehe das nicht so", sagte er. "Twente zählt zu den niederländische Spitzenteams." Die vom Engländer Steve McClaren trainierte Mannschaft ist derzeit die Nummer zwei in der Ehrendivision. Zuletzt hat Twente zweimal nacheinander die Qualifikation für die Champions League geschafft.

Frings: "Erst kommt der Kampf"

Die Bremer wollen kurz hinter den deutsch-niederländischen Grenze im Stadion De Grolsch Veste ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Nach der zwischenzeitlichen Krise mit sieben sieglosen Bundesligapartien feierte Werder jüngst drei Pflichtspiel-Siege. "Wir sind inzwischen wieder bereit, den Gegner zunächst niederzukämpfen", sagte Kapitän Torsten Frings: "Erst kommt der Kampf, bevor wir unsere spielerische Überlegenheit ausspielen." Ob die zuletzt erfolgreiche Elf spielen kann, ist noch unsicher; Aaron Hunt hat sich im letzten Training in Bremen am Knöchel verletzt.

Werders Defensive ist gefordert

Aufpassen müssen die Bremer vor allem auf Spielmacher Kenneth Perez und Stürmer Blaise N'Kufo. Der Schweizer Nationalspieler, der in der Bundesliga bei Mainz 05 und Hannover 96 spielte, hat sich zu einem echten Torjäger entwickelt. "Sie sind insgesamt gut besetzt, schalten sehr gut um und haben auch bewiesen, dass sie defensiv sehr gute Arbeit leisten", lobte Schaaf das Twente-Team. "Wir dürfen ihnen keine Räume bieten und müssen versuchen, ihre Offensivkraft nicht zur Entfaltung kommen zu lassen."

Tor-Statistik spricht für Bremen

International hat sich Twente mit dem Toreschießen zurückgehalten, überstand die Gruppenphase mit nur fünf Treffern. Weniger erzielte kein anderes Team der K.-o.-Runde. Die meisten Tore in der Gruppenphase verbuchte: Werder Bremen (17).

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Twente Enschede: Boschker - Tiendalli, Douglas, Stam, Wisgerhof - Brama, Perez, Janssen - Ruiz, N'Kufo, Stoch

Werder Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen - Niemeyer, Frings - Marin, Özil, Hunt (Borowski) - Pizarro

Schiedsrichter: Cardoso Cortez Batista (Portugal)

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