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Europa League: Wolfsburg darf trotz Niederlage hoffen

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Später Treffer lässt Wolfsburg hoffen

01.04.2010, 18:17 Uhr | sid/dpa, sid

Europa League: Wolfsburg darf trotz Niederlage hoffen. Dickson Etuhu (li.) kämpft mit Wolfsburgs Grafite um das Spielgerät. (Foto: Reuters)

Dickson Etuhu (li.) kämpft mit Wolfsburgs Grafite um das Spielgerät. (Foto: Reuters)

Alexander Madlung sei dank: Der Abwehrspieler hat mit seinem späten Treffer den Traum vom ersten internationalen Titel für den deutschen Meister VfL Wolfsburg am Leben gehalten. Im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League erzielte er in der 89. Minute bei der 1:2 (0:0)-Niederlage der Niedersachsen beim FC Fulham den wichtigen Anschlusstreffer.

Damit haben die Wölfe im Rückspiel in der kommenden Woche alle Möglichkeiten, das Halbfinale zu erreichen.

Madlung: "Ich bin sehr glücklich"

"Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Der späte Treffer verschafft uns aber eine gute Ausgangsposition. Wir haben schon gezeigt, dass wir so etwas drehen können", sagte VfL-Manager Dieter Hoeneß. Torschütze Madlung räumte Mängel im Abwehrverhalten der Wolfsburger ein - nicht zuletzt vor dem Führungstreffer der Hausherren. "Ein blöder Fehler, der uns nicht passieren darf. Das müssen wir im Rückspiel besser machen." Nach seinem Kopfballtor war der Verteidiger aber erleichtert: "Gott sei dank hat es mal wieder in einem wichtigen Spiel geklappt. Ich bin sehr glücklich."

Grafite und Dzeko mit guten Chancen

Tore von Bobby Zamora (59. Minute) und Damien Duff (63.) schockten zunächst die Wolfsburger. Dabei hatten die Gäste im Stadion Craven Cottage eine knappe Stunde lang durchaus gut mitgehalten und durch Edin Dzeko (50.) und Grafite (51.) sogar zweimal selbst die Chance zur Führung. Beide Angreifer konnten nach gesundheitlichen Problemen in den vergangenen Tagen von Beginn an auflaufen, allerdings ohne aber zunächst Akzente zusetzen.

Benaglio zunächst im Bilde

Fulhams sichere Abwehr ließ in der Anfangsphase keine zwingenden Torchancen der Gäste zu. Der einzige gefährliche Torschuss durch Christian Gentner (20.) war eine sichere Beute für Keeper Mark Schwarzer. Auf der anderen Seite taten sich aber auch die Platzherren bei ihren Angriffen anfänglich schwer. Bei den wenigen guten Aktionen war VfL-Torwart Benaglio zunächst im Bilde. So fing der Schweizer in der 7. Minute einen langen Pass aus dem Mittelfeld vor dem heranstürmenden Zamora ab. Auch mit einem Schuss des Ungarn Zoltan Gera (22.) hatte der Schlussmann keine Mühe.

Zwei Paraden binnen 40 Sekunden

Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie mehr Fahrt auf. Dabei stand Benaglio innerhalb von 40 Sekunden gleich zweimal im Mittelpunkt. Erst entschärfte er einen platzierten Fernschuss von Clint Dempsey (31.), dann fing er in höchster Not eine scharfe Hereingabe von Zamora ab (32.). Auf Seiten der Wolfsburger ließ kurz darauf Grafite eine Chance von der Strafraumgrenze aus.

Wolfsburg mit besserem Start

Nach dem Seitenwechsel erwischte zunächst der VfL den besseren Start, als Dzeko und Grafite innerhalb kurzer Zeit zweimal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Zuerst köpfte Dzeko nach beiner Flanke von Marcel Schäfer völlig freistehend aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Dann schoss Grafite den Ball vom Rande des Strafraums in die Arme von Schwarzer.

Schock nach dem Rückstand

Völlig indisponiert zeigte sich dann aber die Wolfburger Defensive, als Zamora einen langen Pass in aller Ruhe annehmen, sich den Ball zurecht legen und mit einem Schlenzer zum 1:0 einschießen konnte. Kurz darauf waren die Gäste offenbar immer noch geschockt, als Duff nach schönem Zusammenspiel mit Zamora sogar das 2:0 erzielte. Doch dann traf Madlung per Kopf nach Flanke von Misimovic. Beste Akteure bei Wolfsburg waren Benaglio, der an den Gegentreffern schuldlos war, sowie Kapitän Josue. Bei Fulham überzeugten vor allem Zamora und Dempsey.

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