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Wolfsburg verpasst den Halbfinal-Einzug

08.04.2010, 17:45 Uhr | t-online.de, dpa, dpa, t-online.de

VfL Wolfsburg verpasst den Halbfinal-Einzug. Bobby Zamora (li.) im Zweikampf mit Wolfsburgs Josue (Foto: dpa)

Bobby Zamora (li.) im Zweikampf mit Wolfsburgs Josue (Foto: dpa)

Der VfL Wolfsburg muss seinen Traum vom europäischen Titel begraben. Der Deutsche Meister hat gegen den FC Fulham vor 24.843 Zuschauern das Europa-League-Rückspiel des Viertelfinales 0:1 verloren. Vor den Augen von Fulhams Edelfan Hugh Grant erzielte Bobby Zamora bereits 25 Sekunden nach dem Anpfiff das Tor des Abends. In der Folge kam Wolfsburg nie richtig ins Spiel und konnte froh sein, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Damit scheiden die Autostädter aus dem europäischen Wettbewerb aus.


Wolfsburg mit seltener Nullnummer

Der Schauspieler und bekennende Fulham-Fan Grant drückte auf der Tribüne mit rund 1600 mitgereisten Anhängern erfolgreich die Daumen für seinen Lieblingsklub. Die Londoner, die bereits das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatten, profitierten von der schnellen Führung. Sie spielte den Gästen in die Karten und gab ihnen die nötige Sicherheit. Dagegen rannten die Wölfe über weite Strecken kopflos, nervös und letztlich erfolglos dem Rückstand hinterher. Erstmals seit 27 Pflichtspielen gelang dem VfL kein Tor.

Madlung-Ersatz ausgetanzt

Der große Wolfsburger Optimismus erhielt bereits vor dem Anpfiff einen Dämpfer. Abwehrspieler Alexander Madlung, Torschütze im Hinspiel, fiel mit einer Oberschenkelverletzung kurzfristig aus. Für ihn rückte Jan Simunek in die Innenverteidigung. Ehe sich der Tscheche richtig orientiert hatte, stand es bereits 0:1. Zamora tanzte Simunek aus, gegen den platzierten Schuss des Fulham-Goalgetters war VfL-Keeper Diego Benaglio machtlos.

Gera lenkte das Spiel

"Das war sehr ärgerlich und darf auf diesem Niveau nicht passieren", kritisierte der angeschlagene Madlung in der Halbzeit im TV-Sender Sky seine Mitspieler. Auch nach dem Gegentor hatte die neu formierte Deckung erhebliche Probleme mit den "Cottagers". Die VfL-Profis attackierten ihre Gegner viel zu spät. Fulhams ungarischer Spielmacher Zoltan Gera konnte nach Belieben schalten und walten.

Köstner wechselt noch vor dem Halbzeitpfiff

Auf der Gegenseite strahlte die Wolfsburger Offensive nicht die erhoffte Gefahr aus. Christian Gentner (10.) prüfte zwar Australiens Nationalkeeper Mark Schwarzer, doch insgesamt wirkte das Team um die Torjäger Edin Dzeko und Grafite wie gelähmt. Trainer Lorenz-Günther Köstner reagierte früh und wechselte bereits nach 35 Minuten aus. Für Peter Pekarik kam mit Ashkan Dejagah ein weiterer Offensivspieler. Richtig gefährlich wurde es vor dem Fulham-Tor aber nur selten.

Enttäuschung bei den Fans

Die Wolfsburger Zuschauer pfiffen ihr Team zur Pause aus. Nach dem Wechsel dominierten zwar die Niedersachsen, doch im Angriff lief nicht viel zusammen. Dzeko wirkte nicht ganz fit. Dennoch hatte der Bosnier in der 75. und 84. Minute zwei gute Ausgleichschancen. Im Gegenzug verhinderte Benaglio ein mögliches zweites Fulham-Tor durch den Waliser Simon Davies.

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