Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Europa League >

HSV scheitert an Fulham

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Europa League - Halbfinale  

Heimfinale ohne HSV: Hamburg verliert in Fulham

29.04.2010, 18:47 Uhr | dpa, dpa

HSV scheitert an Fulham. Endstation Halbfinale: Hamburg verliert gegen Fulham und scheidet aus. (Foto: AP)

Endstation Halbfinale: Hamburg verliert gegen Fulham und scheidet aus. (Foto: AP)

Goodbye Europa! Der krisengeplagte Hamburger SV hat drei Tage nach der Entlassung von Bruno Labbadia auch noch das Finale der Europa League im eigenen Stadion verpasst. Trotz einer 1:0-Führung gingen alle Endspiel-Träume der Hanseaten beim FC Fulham in der Themse unter. Die Mannschaft von Interimstrainer Ricardo Moniz verlor das Halbfinal-Rückspiel durch einen späten Doppelschlag von Simon Davies (69.) und Zoltan Gera (76.) in einer packenden Partie mit 1:2 (1:0). Das HSV-Tor hatte Mladen Petric vor 22.500 Zuschauern im ausverkauften Craven Cottage mit einem brillanten Freistoßtor aus rund 30 Metern (22.) erzielt.

Doch das reichte nicht für das Finale am 12. Mai und das erste Endspiel für den HSV seit dem Landesmeister-Triumph 1983. Während Rekordmeister FC Bayern München im Endspiel der Champions League am 22. Mai in Madrid gegen Inter Mailand die Krone holen kann, verpasste es der HSV durch das Ausscheiden, der Bundesliga einen vierten Champions-League-Platz ab der Saison 2011/2012 bereits vorzeitig zu bescheren. Schon vor einem Jahr war der HSV in der Vorschlussrunde gescheitert, damals gegen Werder Bremen.

Tiefe Enttäuschung bei Petric

"Wir sind alle so enttäuscht, es war eine Riesenchance, das Finale im eigenen Stadion zu spielen", meinte der sichtlich niedergeschlagene Hamburger 1:0-Torschütze Mladen Petric und haderte: "Wie so oft in der Saison, haben wir unverständlicherweise aufgehört nach vorne zu spielen."

Keine Vorwürfe vom HSV-Boss

Minutenlang verharrten Petric und seine Teamkollegen auf dem Platz, der Blick leer, die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Die Fans riefen: "Hoffmann raus". "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat eine gute Leistung gebracht, bis zur 70. Minute", sagte HSV-Clubchef Bernd Hoffmann und räumte schließlich ein: "1:2, das ist schon bitter."

HSV zu Beginn konzentriert

Rund 72 Stunden Zeit hatte Interimscoach Moniz nach der Entlassung Labbadias, die Leidenschaft der zuletzt seelenlosen Mannschaft zu entfachen. Es reichte dem Niederländer am Ende nicht, um das 0:0 aus dem Hinspiel wettzumachen und den HSV ins Endspiel zu führen. Nichts war anfangs mehr vom 1:5-Offenbarungseid am Wochenende in Hoffenheim zu spüren. Hellwach, aggressiv und konzentriert ging der HSV im Schmuckkästchen von Fulham zu Werke. Auch Dennis Aogo, der nach seinen Magen-Darm-Beschwerden erste wenige Stunden vor dem Spiel zur Mannschaft stieß und von Moniz gleich in die Startaufstellung beordert wurde. Guy Demel kehrte ebenfalls in die Anfangself zurück.

Schocksekunde durch Zamoras Chance

Eine Schrecksekunde mussten die mitgereisten HSV-Fans gleich zu Beginn überstehen, als sich Bobby Zamora im Hamburger Strafraum gekonnt in Szene setzte. Im glänzend reagierenden Keeper Frank Rost fand der Heim-Angreifer aber seinen Meister. Verunsichern ließ sich der Bundesliga-Siebte durch die frühe erste Chance der Hausherren aber keineswegs.

Pitroipa verpasst den zweiten Treffer

Ex-Premier-League-Legionär Ruud van Nistelrooy und Petric bekamen zwar erstmal keine Torgelegenheiten. Doch dann nahm sich Petric ein Herz - aus rund dreißig Metern wuchtete der Kroate den ruhenden Ball über die Mauer hinweg ins Tordreieck. Australiens Nationalkeeper Mark Schwarzer reckte und streckte sich vergeblich. Petric rutschte nach seinem zehnten Tor im laufenden Wettbewerb auf Knien über den englischen Rasen, seine Mitspieler feierten die Führung, und die HSV-Fans skandierten bereits voller Euphorie: "Über London fahren wir nach Haus." Sieben Minuten vor der Pause wäre Jonathan Pitroipa fast das 2:0 gelungen, der Distanzschuss des Profis aus Burkina Faso verfehlte aber knapp den Kasten.

Drangperiode der Gastgeber erfolgreich

Fulham drängte nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich - bis zum Duell mit dem HSV hatten die Londoner noch kein Heimspiel in der Europa League in dieser Saison verloren. Trainer Roy Hodgson brachte US-Nationalspieler Clint Dempsey für Zamora. Doch den Ausgleich markierte ein anderer: Demel kam zu spät und Davies bugsierte den Ball am herausgeeilten Rost vorbei ins Netz. Zuvor hatte Jarolim den zweiten HSV-Treffer vergeben (67.). Das Zittern begann - und endete fatal für die Hamburger: Pitroipa vergab eine weitere Chance (74.), und praktisch im Gegenzug verwandelte Gera das Stadion mit dem Siegtreffer für Fulham in ein Tollhaus. Ruud van Nistelrooy verpasste Sekunden vor dem Ende den Ausgleich.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Macht den Kaffeemoment zur besten Zeit des Tages

Siemens Kaffeevollautomat der EQ Serie: Erfahren Sie vollendeten Kaffeegenuss. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal