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Europa League: Stuttgart zittert sich in die Play-off-Runde

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Stuttgart zittert sich in die Play-off-Runde

06.08.2010, 08:39 Uhr | t-online.de, dpa, dpa, t-online.de

Die Spieler des VfB Stuttgart mühen sich im gegnerischen Strafraum für den Einzug in die Europa League. (Foto: imago)Die Spieler des VfB Stuttgart mühen sich im gegnerischen Strafraum für den Einzug in die Europa League. (Foto: imago)Das ist gerade noch gut gegangen. Der VfB Stuttgart hat die Play-off-Runde der Europa League erreicht. Im Rückspiel gegen Molde FK reichte der Mannschaft von Trainer Christian Gross eine 2:2-Unentschieden (0:1) für das Weiterkommen. Doch kurz nach der Halbzeitpause mussten die Schwaben zittern, denn in der 49. Spielminute stellte der norwegische Vizemeister den Spielstand auf 2:0. Nach dem 3:2-Hinspiel-Sieg hätte dies das Aus für den VfB bedeutet.

Die international bestenfalls zweitklassigen Gäste hatten Emil Johannsson (41.) und Knut Olav Rindaroy (49.) in Führung gebracht. Dann aber retteten Pavel Progrebnyak (54.) und Timo Gebhardt (90.+3) den noch mitten in der Vorbereitung steckenden und maßlos enttäuschenden VfB vor 11.500 Zuschauern.

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Über die Play-offs in die Gruppenphase

Die Stuttgarter stehen nun neben Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund als dritter deutscher Europa-League-Teilnehmer fest. Ziel der Klubs in den Play-off-Partien (19./26. August), die am Freitag in Nyon ausgelost werden, ist die Gruppenphase. Deshalb hatte Gross schon vor dem Molde-Spiel gesagt: "Wir haben auch im Erfolgsfall international noch nichts erreicht."



Freuen konnte sich der 55-Jährige über die fast perfekte Verpflichtung von Abwehrspieler Philipp Degen. Der Schweizer Nationalspieler werde den Medizin-Check beim VfB absolvieren, sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic vor Spielbeginn. "Wenn das passt, wird er auch unterschreiben", erklärte Bobic. Stuttgart will den 27-Jährigen für ein Jahr vom FC Liverpool ausleihen. Einen weiteren Schritt hat der Verein bereits bei der Mercedes-Benz-Arena gemacht, die zurzeit in ein reines Fußballstadion umgebaut wird. Mit der Einweihung eines Teils der Untertürkheimer Kurve ist der erste Abschnitt fast abgeschlossen.

Auf der Baustelle verzichtete Gross gegen das derzeit abstiegsbedrohte Molde noch einmal auf Nationalspieler Cacau. In Serdar Tasci und dem Niederländer Khalid Boulahrouz saßen aber zwei weitere WM-Teilnehmer erstmals auf der Bank. Boulahrouz wurde in der zweiten Hälfte eingewechselt. Das Trio war erst zu Wochenbeginn aus dem Urlaub zurückgekehrt. Zudem fehlte weiterhin Kapitän Matthieu Delpierre (Aufbautraining). Für Stefano Celozzi (Muskelverhärtung) rückte Nationalspieler Christian Träsch auf die rechte Abwehrseite. Dafür kam Nachwuchsmann Patrick Funk auf der Doppel-Sechs neben Zdravko Kuzmanovic zu seinem internationalen Startelf-Debüt .

Johansson trifft zur Führung

Der VfB ließ von Beginn an jegliche Aggressivität vermissen. So entwickelte sich ein schwaches Spiel, in dem sich die Gastgeber nur wenige Chancen erspielten. Auf der anderen Seite waren die sehr defensiv eingestellten Norweger mit Kontern gefährlich. Nachdem es Johansson nicht gelungen war, per Kopf ins leere Tor zu treffen (27.), machte es der Mittelfeldspieler kurz vor der Pause besser: Aus kurzer Distanz schoss er Molde in Führung.

Stuttgart mit Glück weiter

Nur vier Minuten nach Wiederbeginn standen die Stuttgarter Fans endgültig unter Schock: Rindaroy zielte aus 22 Metern unhaltbar für VfB-Torwart Sven Ulreich zum 0:2 ins lange Eck. Immerhin verhinderte Pogrebnyak mit dem Anschlusstor per Kopf nach einem Freistoß von Gebhart das Schlimmste. Der VfB zeigte gegen die stets gefährlichen Gäste aber weiter nur Schlafwagenfußball und kam glücklich weiter.

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