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VfB Stuttgart kehrt auf die Siegerstraße zurück

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Europa League - Gruppe B  

Stuttgart kehrt auf die Siegerstraße zurück

17.09.2010, 13:17 Uhr | dpa, dpa

VfB Stuttgart kehrt auf die Siegerstraße zurück. Stürmer Cacau bringt seinen VfB Stuttgart gegen Bern in Führung. (Foto: dpa)

Stürmer Cacau bringt seinen VfB Stuttgart gegen Bern in Führung. (Foto: dpa)

Der VfB Stuttgart kann doch noch gewinnen. Zum Auftakt der Europa League-Gruppenphase besiegten die Schwaben die Young Boys Bern verdient mit 3:0 (1:0). Die Mannschaft von Trainer Christian Gross tat sich im eigenen Stadion vor nur 15.000 Zuschauern zunächst schwer, ging schließlich aber durch einen verwandelten Elfmeter von Stürmer Cacau in Führung (23. Spielminute). In Hälfte zwei bemühte sich der VfB um einen weiteren Treffer und wurde nach einem schönen Angriff belohnt. Christian Gentner trug sich in der 59. Minute als Torschütze ein. Serdar Tasci erhöhte in der Nachspielzeit zum Endstand (90.+1) im ersten Spiel der Gruppe H.

Nach drei Pleiten in den ersten drei Liga-Spielen und einer deutlichen VfB-Schaffenskrise waren die harmlosen Berner ein willkommener Aufbaugegner. In nur knapp 41 Stunden muss sich gegen Borussia Mönchengladbach zeigen, was dieser Sieg wert war.

Wille war von Anfang an zu spüren

"Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, nicht top, aber gut. Wir müssen zu Hause dominant auftreten", forderte der Schweizer VfB-Trainer Christian Gross und der unbedingte Wille war von der ersten Sekunde an spürbar. Mit kollektiver Aggressivität und hoher Laufbereitschaft bemühten sich die Schwaben, Druck aufzubauen. Gentner scheiterte in der elften Minute noch am Außennetz - zwölf Minuten später durften die VfB-Fans erstmals jubeln. Nach einem Foul von Alain Nef am laufstarken Russen Pawel Pogrebnyak verwandelte Aushilfs-Kapitän Cacau den fälligen Elfmeter glücklich zum 1:0.

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Die große spielerische Leichtigkeit oder die totale Entkrampfung stellten sich damit aber noch längst nicht ein. Die Gastgeber, bei denen der gelbgesperrte Timo Gebhart und die verletzten Philipp Degen und Johan Audel fehlten, hatten mehr vom Spiel, aber keine zwingenden Chancen. Die Gäste schienen vom Schock des vergangenen Wochenendes noch immer gelähmt zu sein, als Verteidiger Emiliano Dudar nach einer Gehirnerschütterung in ein künstliches Koma versetzt worden war. Dudar konnte die Intensivstation inzwischen wieder verlassen.


"Die Jungs haben sich gut verkauft"

Stabilität oder gar Ruhe konnte allerdings auch der VfB vor der Pause nicht anbieten. Das Halbzeitlob von Sportdirektor Fredi Bobic klang sehr beschönigend: "Die Jungs haben sich gut verkauft. Wir führen zurecht 1:0. Entscheidend ist, dass wir weiter aggressiv in die Zweikämpfe gehen." Seine Profis taten ihm den Gefallen - und packten auch spielerisch eine Schippe drauf.

Camoranesi leitet Konter per Hacke ein

Auf einmal lief der Ball - ganz anders als beim 1:2 in Freiburg. Pogrebnyak vergab einen Hochkaräter (52.), Cacaus Abseitstor wurde zurecht nicht gegeben (53.), aber Gentner veredelte einen VfB-Konter zum 2:0 (59.). Neuzugang Mauro Camoranesi hatte bei seinem durchwachsenen Heimdebüt für den VfB den Tempogegenstoß mit einem Hackenpass auf Cacau eingeleitet, der seinen Nationalspieler-Kollegen Gentner maßgerecht ins Szene setzte.

Spätestens jetzt schienen die Stuttgarter vorerst ihre Herbstdepressionen vertrieben zu haben. Camoranesi, Weltmeister mit Italien 2006 und kurz vor Transferschluss von Juve gekommen, traf nur den Außenpfosten (62.). Daniel Didavi zog am langen Pfosten vorbei (65.), bei Martin Harniks Schlenzer fehlten nur Zentimeter (70.) und dann hatte erneut Camoranesi noch zweimal die Entscheidung auf dem Fuß (75.). Tasci gelang beim ersten Schritt aus der Krise in der Nachspielzeit noch zum 3:0. Der nervöse VfB-Keeper Sven Ulreich, der vor allem bei der Strafraumbeherrschung einige Schwächen offenbarte, musste dagegen im gesamten Spiel nur bei Nefs Schuss (67.) ernsthaft eingreifen.

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