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Bayer Leverkusen erwartet in Saloniki ein heißer Tanz

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Leverkusen will die Weichen auf K.o.-Runde stellen

22.10.2010, 08:35 Uhr | dpa, dpa

Bayer Leverkusen erwartet in Saloniki ein heißer Tanz. Patrick Helmes ist mit Bayer Leverkusen voll auf drei Punkte fixiert. (Foto: imago)

Patrick Helmes ist mit Bayer Leverkusen voll auf drei Punkte fixiert. (Foto: imago)

Für Bayer Leverkusen hat das Europa-League-Gastspiel bei Aris Saloniki einen doppelten Reiz. Mit einem Sieg im Kleanthis-Vikelidis-Stadion würde die Werkself den Uraltrekord des dreimaligen griechischen Meisters knacken und die Tür zur K.-o.-Runde weit öffnen. "Wir reisen dort hin, um Salonikis Heimserie zu beenden", sagte Bayer-Kapitän Simon Rolfes vor der Partie (Donnerstag ab 20.50 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Aris ist seit mehr als 40 Jahren und 22 Heimpartien im Europacup ungeschlagen.

Nach dem 3:2 gegen Wolfsburg und dem Sprung auf Bundesliga-Platz drei haben die Leverkusener keine Angst vor den Griechen, die zuletzt immerhin Atlético Madrid (1:0) besiegten. "Wolfsburg tat gut für das Selbstvertrauen, aber wir sind durch den Sieg von Saloniki gegen Madrid gewarnt", sagte Sportchef Rudi Völler. Besonderen Respekt hat er vor den als besonders leidenschaftlich bekannten Aris-Anhängern im mit 22.000 Plätzen ausverkauften Stadion. "Es wird ein Hexenkessel werden, da wird die Luft brennen."

Rolfes vor Einsatz - Bangen um Hyypiä

Bayer-Chefcoach Jupp Heynckes erwartet nicht nur wegen des Fan-Enthusiasmus' keine leichte Aufgabe. "Aris ist eine unangenehme Mannschaft, defensiv sehr stark und sie hat bewiesen, dass sie sich in Europacup-Spielen steigern kann", sagte der 65-Jährige. Hoffnung auf einen Einsatz in der Startelf hat er einen Tag vor dem Spiel Simon Rolfes gemacht. "Sicher ist die Zeit gereift, dass er wieder von Anfang an spielen kann", sagte der Coach. Nationalspieler Rolfes hatte nach drei Knieoperationen 241 Tage pausieren müssen, war zuletzt zu Kurzeinsätzen gekommen und hatte als Torschütze geglänzt.

Dagegen droht Abwehrchef Sami Hyypiä auszufallen. Der 37-Jährige zog sich beim Abschlusstraining eine Verletzung am linken Sprunggelenk zu. "Er wird behandelt. Ob er spielen kann oder nicht, kann man noch nicht sagen", sagte Sprecher Dirk Mesch. Hyypiä war bei einem Zweikampf mit Ersatztorwart Benedikt Fernandez leicht zusammengeprallt und dann umgeknickt.

Holzhäuser: "Unbedingter Siegeswille"

Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser erwartet ebenfalls einen "heißen Tanz", fordert aber: "Wir fahren nicht nach Saloniki, um da Punkte an das Publikum abzugeben." Und er traut dem Team nach den Energieleistungen gegen Bremen (2:2) und Wolfsburg, mit denen die Partien in den Endphasen noch zum positiven gewendet wurden, auch ein Erfolg in Saloniki zu. "In der letzten Saison haben wir in den letzten 20 Minuten viele Punkte liegen gelassen. Jetzt ist es bei uns anders, da ist ein unbedingter Siegeswille da", sagte Holzhäuser.

Purer Optimismus bei Helmes

Bayer wäre mit dem zweiten Dreier dem Einzug in die lukrative K.o.-Phase näher gekommen. In zwei Wochen gastiert Aris in der BayArena. "Mit einem Sieg sind wir nicht durch. Die beiden Spiele gegen Saloniki werden uns aber klar den Weg weisen", sagte Völler. Optimistischer formuliert es Nationalstürmer Patrick Helmes: "Die Ausgangssituation wäre super, wenn wir das Spiel gewinnen - und wir können gewinnen."

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