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Iberische Festspiele im Europapokal

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Porto gilt als Favorit

15.04.2011, 10:49 Uhr | t-online.de

Iberische Festspiele im Europapokal. Die Spieler des FC Porto feiern den Rückspielsieg gegen Spartak Moskau in der Europa League. (Foto: dpa)

Die Spieler des FC Porto feiern den Rückspielsieg gegen Spartak Moskau in der Europa League. (Foto: dpa)

Der beste europäische Fußball wird derzeit in Portugal und Spanien gespielt. Zumindest wenn man von den momentanen Erfolgen im Europapokal ausgeht. Mit dem FC Porto, Benfica Lissabon und Sporting Braga stehen gleich drei portugiesische Teams und mit dem FC Villarreal noch ein spanischer Klub im Halbfinale der Europa League. In der Champions League stehen sich zudem Real Madrid und der FC Barcelona im Halbfinale gegenüber. Der Erfolg der portugiesischen Klubs im Europapokal hat bereits Auswirkungen auf die UEFA-Fünfjahreswertung. Denn hinter England und Spanien rangiert Portugal in dieser Saison auf Platz drei und sichert sich damit einen dritten Champions-League-Startplatz ab der Spielzeit 2012/2013. (Foto-Show: Die besten Bilder der Viertelfinal-Rückspiele)

Der frisch gebackene portugiesische Meister aus Porto zog gegen Spartak Moskau (Rückspiel 5:2, Hinspiel 5:1) eindrucksvoll in das Halbfinale der Europa League ein und krönte damit eine überaus erfolgreiche Saison. Dies liegt zum großen Teil auch an der Personalpolitik des Vereins. Beispiel Hulk: Der 24-jährige brasilianische Stürmertank traf in 44 Pflichtspielen bereits 30 Mal, bereitete zudem 19 Treffer vor. Porto entdeckte den Linksfuß in der japanischen Profiliga und baute ihn zum Stammspieler auf. Weil bereits Manchester City und Real Madrid angefragt haben sollen, wird Porto den Stürmer wohl im Sommer abgeben. (Alle Tore aus Moskau-Porto im Video)

"Talente sichten, veredeln und verkaufen"

Hulk steht nicht nur für das wieder erstarkte Porto, das in dieser Saison noch kein einziges Ligaspiel verloren hat, sondern für eine Renaissance im portugiesischen Fußball insgesamt. "Wir sichten die Talente, veredeln sie und verkaufen sie mit Gewinn", beschrieb Portos Trainer André Villas Boas, der jahrelang José Mourinhos Assistent war, das Erfolgsrezept der portugiesischen Mannschaften.

Luiz und Coentrao im Fokus

Auch beim Erzrivalen Benfica Lissabon (Rückspiel gegen PSV Eindhoven 2:2, Hinspiel 4:1) verfährt man mittlerweile nach dem Prinzip Weiterverkauf. So wurde in der Winterpause der brasilianische Innenverteidiger David Luiz für 25 Millionen Euro zum FC Chelsea transferiert. "Die Vereine in Portugal leben genau von diesen Spielerverkäufen", sagte der frühere Stuttgarter Torwart Timo Hildebrand, der seit dieser Saison bei Sporting Lissabon spielt, der "Berliner Morgenpost". "Der Nächste könnte Fabio Coentrao sein", so Hildebrand. Benficas Linksverteidiger wird unter anderem vom FC Bayern umworben. (Alle Tore aus Eindhoven-Benfica im Video)

Auch Spanien zeigt Dominanz

Der FC Villarreal (Rückspiel gegen Twente Enschede 3:1, Hinspiel 5:1) komplettiert als vierter Halbfinal-Teilnehmer die iberische Überlegenheit in der Europa League. Zwar konnte der Tabellen-Fünfte der Primera Division nur zwei der letzten neun Spiele in der heimischen Liga gewinnen, gegen den holländischen Meister gaben sich die Spanier allerdings keine Blöße. (Alle Tore aus Enschede-Villareal im Video)

Viermal El Clásico in Spanien

Der El Clásico war einst ein seltenes und ganz besonderes "Schmankerl" im spanischen Fußball. Doch binnen 18 Tagen werden sich die Erzrivalen aus Madrid und Barcelona gleich vier Mal messen. Erst im zweiten Saisonduell in der Primera Division im Madrider Santiago Bernabéu Stadion. Dann im Finale der Copa del Rey, des spanischen Cups, sowie zweimal im Halbfinale der Champions League. "Wir freuen uns auf die Herausforderung. So etwas wird es sicher nie wieder geben. Alles, was wir bislang geschafft haben, ist egal, es geht bei null los", sagte Barcas Superstar Lionel Messi der "Sportbild".

"Diese Begegnung gibt es niemals koffeinfrei"

Ein Clásico-Sieg komme, wie Barcas Zentralgestirn Xavi Hernandez nach dem jüngsten Triumph betonte, "einem Orgasmus gleich". In Madrid lechzt man indes nach Revanche. Vor allem auf dem europäischen Parkett sollen die leidgeprüften Fans nach achtjähriger Durststrecke vollauf befriedigt werden. "Diese Begegnung gibt es niemals koffeinfrei", sagte Bracelonas Trainer Pep Guardiola kürzlich zur spanischen Sportzeitung "El Mundo Deportivo".

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