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Mainz startet in die Europa League

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Mainzer Vorfreude trotz vieler Fragezechen

28.07.2011, 09:23 Uhr | dpa

Mainz startet in die Europa League. Nikolce Noveski war schon beim ersten Europacup-Abenteuer 2005 dabei. (Foto: imago)

Nikolce Noveski war schon beim ersten Europacup-Abenteuer 2005 dabei. (Foto: imago)

Der Manager warnt, der Trainer stochert im Nebel - doch über allem steht die pure Vorfreude: Die Rückkehr auf die europäische Fußball-Bühne soll für den FSV Mainz 05 ungeachtet der vielen Fragezeichen über Gegner und Form zu einem Festtag werden. "Ein Spiel auf europäischer Ebene hat man nicht jeden Tag. Das ist etwas Besonderes. Es ist toll, Deutschland international zu vertreten", sagte FSV-Manager Christian Heidel vor dem Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde in der Europa League (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen Rumäniens Vertreter CS Gaz Metan Medias.

Der Konkurrent aus Siebenbürgen ist für die Mainzer ein unbeschriebenes Blatt, doch Trainer Thomas Tuchel setzt ohnehin auf die eigene Stärke. "Wir wollen den Gegner mit viel Engagement beeindrucken und werden alles geben, was derzeit möglich ist", versprach der 37-Jährige.

Feilen an der Stammformation

Zuletzt hatten die neu formierten 05er vor Wochenfrist beim Heim-Turnier gegen Borussia Dortmund und Bayern München aber noch etliche Schwächen offenbart. Tuchel weiß daher: "Es braucht Geduld und kann nicht locker vom Hocker gehen." Seine Startformation hat er immer noch nicht gefunden. "Ich habe eine Idee und der Großteil steht fest. Aber es ist nichts zementiert", sagte Tuchel.

Auch auf seine Nummer eins wollte er sich 24 Stunden vor dem Anpfiff öffentlich nicht festlegen und stellte zudem klar: "Wer spielt, wird nicht automatisch der Stammtorwart für die Saison sein." Um den Platz zwischen den Pfosten kämpfen Heinz Müller und Christian Wetklo.

Ivanschitz: "Wettkampfmodus einschalten"

Trotz der Probleme in der Vorbereitung fiebern die Mainzer dem Spiel natürlich entgegen. "Das ist eine ganz besondere Herausforderung, auf die wir intensiv hingearbeitet haben. Wir müssen jetzt den Wettkampfmodus einschalten", sagte Mittelfeldspieler Andreas Ivanschitz.

Da sich die Mainzer noch nicht gefunden haben, warnte Manager Heidel vor zu großer Euphorie. "Wir dürfen - und das gilt auch für die Zuschauer - nicht mit der Erwartungshaltung ins Spiel gehen, dass wir Medias einfach so die Kiste vollhauen. Wenn die an diesem Tag alles auf den Platz bringen und wir nicht, dann wird es eng", sagte Heidel der "Allgemeinen Zeitung". An der Rollenverteilung ließ er dennoch keinen Zweifel: "Natürlich sind wir Favorit, und natürlich wollen wir eine Runde weiterkommen."

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