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Huub Stevens feiert auf Schalke erfolgreiches Comeback

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"Die Null muss stehen" war gestern

04.10.2011, 08:16 Uhr | t-online.de

Huub Stevens feiert auf Schalke erfolgreiches Comeback. Erfolgreiche Rückkehr: Huub Stevens erlebt auf Schalke ein emotionales Comeback. (Quelle: imago)

Erfolgreiche Rückkehr: Huub Stevens erlebt auf Schalke ein emotionales Comeback. (Quelle: imago)

Aus Gelsenkirchen berichtet Markus Polak

Das Comeback von Trainer Huub Stevens auf Schalke war zwar nicht das große Spektakel, aber es war vor allem eins: emotional. Kurz vor dem Ende des 3:1-Erfolgs in der Europa-League-Partie gegen Maccabi Haifa feierte der königsblaue Anhang den Rückkehrer in der heimischen Veltins-Arena mit Sprechchören. Der Dank des 57-Jährigen erfolgte umgehend. Er nahm die Hände über den Kopf und applaudierte den Schalker Fans. Neun Jahre sind seit dem Ende von Stevens’ erster Amtszeit beim Revierklub vergangen und schon beim ersten Spiel ist wieder alles beim Alten mochte man meinen. Doch weit gefehlt.

Europa League - Videos 
Stevens: "Ich habe Spaß gehabt auf der Bank"

Bei Schalke herrscht nach dem Sieg gegen Haifa Zufriedenheit. Video

Von 1996 bis 2002 war es vornehmlich die Defensive, auf die der Niederländer besonderen Wert legte. "Die Null muss stehen" predigte er beinahe gebetsmühlenartig und bescherte den Knappen so 1997 immerhin den UEFA-Cup-Sieg. Doch das war einmal. Heute gehen die Uhren auf Schalke anders. "Wir wollen offensiv spielen. Klar bekommt der Gegner dann auch seine Chancen, aber wenn man ein Tor mehr macht, dann ist mir das egal", sagte Stevens nach dem Spiel. Völlig neue Töne aus dem Mund des Niederländers. "So ist das eben. Der Fußball hat sich verändert und auch Huub Stevens hat sich verändert", sagte Christoph Metzelder.

 

"Wir wollen eine Spielweise entwickeln, in der sich jeder gut fühlt"

Bestens gelaunt legte Stevens in der Pressekonferenz sogar noch nach: "Es geht in der Gruppenphase der Europa League darum, zu gewinnen und drei Punkte zu holen und nicht darum, dass du hinten auf keinen Fall ein Tor rein bekommst. Wir wollen eine Spielweise entwickeln, in der sich jeder gut fühlt."

Besonders gut fühlte sich gegen Haifa offenbar Christian Fuchs, der auf Schalke bislang Probleme hatte, an seine Leistungen aus Mainzer Zeiten anzuknüpfen. Mit dem ersten Doppelpack seiner Karriere bescherte der Österreicher seinem neuen Trainer einen Einstand nach Maß. Der Knackpunkt des Spiels war allerdings die 62. Minute, als Stevens die Schalker Doppelsechs austauschte. Er brachte Jose Manuel Jurado und Kyriakos Papadopoulos für die bis dato blass gebliebenen Joel Matip und Lewis Holtby.

 

"Wie Jurado heute reingekommen ist, das war super"

Kaum auf dem Platz, wurde Jurado in zentraler Position gefoult. Fuchs legte sich die Kugel zurecht und versenkte den fälligen Freistoß eiskalt. Für den Endstand sorgte der Spanier neun Minuten vor dem Ende selbst. "Wie Jurado heute reingekommen ist, das war super. Ich wollte eine neue Frische in die Mannschaft bringen", sagte Stevens. Den richtigen Riecher habe aber nicht er alleine gehabt. "Wir haben gemeinsam gewechselt. Wir haben das im Trainerstab besprochen und uns dann dafür entschieden, auf diesen Positionen neuen Wind ins Spiel zu bringen."

Der neue Wind bescherte den Königsblauen Platz eins in der Europa League Gruppe J. Eine Momentaufnahme, die Stevens ein Lächeln ins Gesicht zaubert. "Maccabi war Spitzenreiter vor der Partie, jetzt ist es glaube ich ein anderer Verein", entlockte er den Journalisten ein Schmunzeln. "Kompliment an die Jungs! Ich hoffe, dass das Publikum zufrieden nach Hause geht."

 

Königsblauer Angriff im Fokus

In der Mission "Offensive" sieht Stevens sich und das Team aber noch am Anfang. Die Zeit, die der Coach bislang mit der Mannschaft verbringen konnte war einfach zu kurz, um tiefgreifende taktische Neuerungen einzustudieren. Der Fokus wird deshalb in den kommenden Wochen darauf liegen, das Angriffsspiel weiter voran zu treiben. Kapitän Benedikt Höwedes mahnte jedoch an, dass Schalke trotz seiner Qualitäten in der Offensive nach wie vor zu viele Gegentore bekomme und die Defensive nicht vernachlässigt werden dürfe.

Für die Partie am Sonntag (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) beim Hamburger SV ist der 23-Jährige aber guter Dinge. "Wir haben zwei Siege in Folge eingefahren und werden nun mit dem nötigen Selbstvertrauen nach Hamburg fahren", sagte er. Und wenn dort nach vier Pflichtspielen, in denen Schalke immer mindestens einem Gegentreffer kassiert hat, wieder "die Null steht", dürfte auch Stevens nichts dagegen haben.


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