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UEFA macht Sion Angebote für Europa League

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UEFA macht Sion Angebote für Europa League

17.10.2011, 21:35 Uhr | dapd, dpa

UEFA macht Sion Angebote für Europa League. Der FC Sion könnte doch noch an der Europa League teilnehmen. (Quelle: imago)

Der FC Sion könnte doch noch an der Europa League teilnehmen. (Quelle: imago)

Der Europäische Fußball-Verband UEFA hat dem Schweizer Erstligisten FC Sion mehrere Angebote zur nachträglichen Teilnahme an der Europa League gemacht. Die Angebote gelten allerdings nur, wenn Sion eine Klage gegen den Ausschluss aus der Europa League vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gewinnt. Die UEFA hatte die Schweizer wegen des unerlaubten Einsatzes von Spielern aus dem Wettbewerb ausgeschlossen. Bisher hat Sion aber noch nicht vor dem CAS geklagt.

Den Angeboten zufolge könnte die Gruppe I der Europa League mit Atletico Madrid, Celtic Glasgow, Udinese und Rennes zu einer Fünfer-Staffel aufgestockt werden. Sion müsste dann die Gruppenspiele nachholen. Alternativ steht ein Playoff-Duell gegen einen Dritten einer Champions-League-Gruppe zur Debatte.

Trotz Transferverbot Spieler verpflichtet?

In dem Rechtsstreit zwischen dem Klub und der UEFA geht es um den Verstoß gegen ein von der UEFA ausgesprochenes Transferverbot für die Dauer von zwei Jahren, weil der Klub 2008 laut Weltverband FIFA den ägyptischen Torhüter Essam Al Hadari zum Vertragsbruch angestiftet hatte. Mehrere Verfahren sind in diesem Fall anhängig. Sions Verantwortliche sind der Meinung, der Transferbann sei bereits abgesessen, laut FIFA gilt das Verbot bis Ende 2011.

Sion hatte sich sportlich in der Qualifikation gegen Celtic Glasgow durchgesetzt. Nach einem 0:0 am 18. August bei den Schotten hatten die Eidgenossen eine Woche später daheim mit 3:1 die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeigeführt. Celtic hatte moniert, dass Sion in diesem Sommer fünf Spieler verpflichtet hatte. In Pascal Feindouno aus Guinea hatte einer der umstrittenen Neuzugänge im Rückspiel zwei Tore erzielt. Die UEFA hatte daraufhin beide Partien mit 3:0 für Glasgow gewertet.

Vor Zivilgerichten gesiegt

Sion hatte daraufhin in mehreren Zivilgerichtsverfahren gegen die UEFA geklagt und gesiegt. Darüber hinaus hatte der Klub ein Strafverfahren gegen UEFA-Präsident Michel Platini angestrengt, sollte die UEFA die Entscheidung eines Zivilgerichts nicht anerkennen.

Einen Einspruch beim CAS hatten die Schweizer zurückgezogen. Damit musste er bisher nicht entscheiden, ob die Neuzugänge des Vereins vom Weltverband FIFA und dem Schweizer Verband Swiss Football League (SFL) für den Spielbetrieb hätten zugelassen werden müssen. Vor dem Internationalen Sportgerichtshof hätte Sions Präsident Christian Constantin nach Ansicht von Experten womöglich eine Niederlage erlitten.

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