Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Europa League >

CAS-Urteil: FC Sion bleibt aus Europa League verbannt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

FCS gibt nicht auf - jetzt geht's vor das Schweizer Bundesgericht

16.12.2011, 11:08 Uhr | dpa

CAS-Urteil: FC Sion bleibt aus Europa League verbannt. Erneuter Rückschlag: Sion-Präsident Christian Constantin (re.) und Trainer Laurent Roussey wollen sich aber nicht unterkriegen lassen. (Quelle: imago)

Erneuter Rückschlag: Sion-Präsident Christian Constantin (re.) und Trainer Laurent Roussey wollen sich aber nicht unterkriegen lassen. (Quelle: imago)

Der FC Sion bleibt in der Europa League außen vor. Der Schweizer Fußball-Pokalsieger musste vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) die nächste Niederlage gegen die UEFA einstecken. Aufgeben will der Klub mit seinem streitfreudigen Präsident Christian Constantin nicht. Der FCS kündigte schon kurz nach Bekanntwerden des Urteils an, vor das Schweizer Bundesgericht zu ziehen.

Der Sportgerichtshof hatte der UEFA Recht gegeben, dem Verein die Teilnahme an dem Europapokal-Wettbewerb zu verwehren.

Mauschelei in der Playoff-Runde?

Eine provisorische Verfügung des Kantonsgerichts Waadt vom Oktober, den FC Sion in den Europacup zu integrieren, wurde zugleich aufgehoben. Nach Auffassung der UEFA hatte Sion in der Playoff-Runde gegen Celtic Glasgow sechs Spieler ohne Einsatzberechtigung aufgeboten.

Laut CAS-Urteil muss der Schweizer Pokalsieger für zwei Drittel der Gerichtskosten aufkommen, die UEFA für ein Drittel. Ferner soll Sion 40.000 Franken (32.400 Euro) an den europäischen Verband als Entschädigung zahlen.

Die Anhörung der beiden Parteien vor dem CAS hatte am 24. November stattgefunden. Sion-Präsident Christian Constantin hatte danach bereits angekündigt, dass er den Fall vor das Schweizer Bundesgericht bringen wolle, sollte der CAS nicht in seinem Sinne urteilen.

Sion zweifelt an Unabhängigkeit der CAS-Richter

In der Mitteilung auf seiner Homepage zweifelte der Klub die Unabhängigkeit der drei Richter des Sportgerichtshofs - alle aus der Schweiz - an. Der CAS habe "mehrere Normen des nationalen und internationalen Rechts" verletzt. Die UEFA bekam zumindest in den entscheidenden Punkten Recht vor dem CAS und fühlte sich in seiner Haltung bestätigt.

Der Streit zwischen dem FC Sion auf der einen und der UEFA und dem Weltverband FIFA auf der anderen Seite dauert seit Monaten an. Nach Ansicht der beiden Organisationen hatten die Schweizer gegen ein Transferverbot verstoßen.

Die Schweizer hatten sich in der Playoff-Runde zwar gegen die Schotten durchgesetzt, wurden von der UEFA aber nicht für die Gruppenphase zugelassen. Stattdessen rückte Celtic in die Gruppe mit Stade Rennes, Udinese Calcio und Atletico Madrid nach. Die FIFA hatte der UEFA in der Sache den Rücken gestärkt.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal