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Hannover 96 - FC Brügge 2:1 - "Joker" Artur Sobiech trifft

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Hannover 96 zeigt große Moral

17.02.2012, 12:12 Uhr | t-online.de, dpa

Hannover 96 - FC Brügge 2:1 - "Joker" Artur Sobiech trifft. Hannovers Manuel Schmiedebach (re.) im Duell mit Brügges Jordi Figueras. (Quelle: dpa)

Hannovers Manuel Schmiedebach (re.) im Duell mit Brügges Jordi Figueras. (Quelle: dpa)

Mit einem Kraftakt hat sich Hannover 96 die Chance auf das Achtelfinale in der Europa League erhalten: Der Bundesligist drehte ein 0:1 gegen den von Christoph Daum trainierten FC Brügge und siegte verdient mit 2:1 (0:0). Trotz klarer Überlegenheit musste Hannover zunächst das Gegentor durch Maxime Lestienne hinnehmen (51.). Doch 96 raffte sich wieder auf und ließ sich auch durch einen nicht gegebenen Elfmeter sowie ein aberkanntes reguläres Tor nicht entmutigen. Joker Artur Sobiech (73.) und Jan Schlaudraff mit einem gelupften Elfmeter (80.) sorgten danach für den Sieg, der allerdings noch deutlich höher hätte ausfallen können.

Die Gastgeber erwischten einen guten Start. Mame Diouf hatte schon in der neunten Minute die Chance zur Führung. Nach Zuspiel von Kapitän Steven Cherundolo stand der Senegalese völlig frei im Gäste-Strafraum, sein Schuss wurde aber abgeblockt. Zwei Minuten später bediente Diouf Sergio Pinto, dessen 20-Meter-Schuss knapp links am Tor vorbeistrich. Erst nach 20 Minuten konnte sich Daums Team etwas befreien und die Begegnung ausgeglichener gestalten.


Abdellaoue muss früh raus

Hannovers Abwehr, in der Emanuel Pogatetz unerwartet Karim Haggui ersetzte, bekam nun einiges zu tun. Als Christian Pander den Ball zu kurz abwehrte, prüfte Lior Rafaelov 96-Keeper Ron-Robert Zieler (27.). Kurz darauf strich Jordis Kopfball nur knapp am Pfosten vorbei. Aber auch den Niedersachsen fehlte in dieser Phase bei ihren Angriffen die Zielstrebigkeit. Früh beendet war das Spiel für Torjäger Mohammed Abdellaoue, der wegen Schmerzen am rechten Fuß für Konstantin Rausch Platz machte.

Kurz nach dem Seitenwechsel dann der Schock: Brügges Fredrik Stenman konnte ungehindert flanken, Pogatetz und Pander ließen Lestienne reichlich Platz und der 19-Jährige köpfte den Ball aus zehn Metern ein. Zieler war machtlos. Das Slomka-Team reagierte mit wütenden Gegenangriffen. Lars Stindls Direktabnahme flog über das Tor (56.), nach Stenmans Foul gegen den starken Schlaudraff blieb Hannover ein Elfmeter versagt (59.). Auch ein Eigentor von Brügges Ryan Donk erkannte das Schiedsrichter-Gespann zu Unrecht nicht an. Dann endlich das hochverdiente 1:1: Der gerade eingewechselte Sobiech drückte nach einem Kopfball von Diouf den Ball aus kurzer Distanz ins Netz.

Dicke Chancen für weitere Treffer

Auch für das 2:1 war Sobiech mitverantwortlich. Im Zweikampf mit Donk ging er zu Boden, den folgenden Strafstoß hob Schlaudraff eiskalt über Brügges Ersatztorwart Vladan Kujovic. Sekunden vor dem Ende vergaben Diouf und Rausch sogar dicke Chancen zum 3:1.

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