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Lissabon und Madrid auf Finalkurs

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Lissabon und Madrid auf Finalkurs

20.04.2012, 07:42 Uhr | dpa

. Lissabons Daniel Carrico (li.) im Laufduell mit Athletic Bilbaos Ander Herrera. (Quelle: Reuters)

Lissabons Daniel Carrico (li.) im Laufduell mit Athletic Bilbaos Ander Herrera. (Quelle: Reuters)

Hannover 96-Bezwinger Atletico Madrid steht vor dem Einzug ins Endspiel der Europa League. Die Madrilenen bezwangen im Halbfinal-Hinspiel den Liga-Rivalen FC Valencia mit 4:2 (1:1). Im zweiten iberischen Bruderduell machte Sporting Lissabon gegen Athletic Bilbao einen 0:1-Rückstand wett und gewann noch mit 2:1 (0:0).

Die Rückspiele finden am 26. April statt, das Endspiel steigt am 9. Mai in Bukarest.

Torfestival in Madrid

Auf seinen Torgaranten Radamel Falcao konnte sich Atletico auch gegen Valencia verlassen. Doch die Führung durch den Kolumbianer nach Flanke von Arda Turan (18.) brachte der Hauptstadtklub nicht in die Pause, weil die Abwehr einmal nicht im Bilde war. Jonas (45.+3) nutzte die Unaufmerksamkeit zum Ausgleich.

Mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause sorgten die Madrilenen im Stadion Vicente Calderon aber für klare Verhältnisse. Joao Miranda (49.) und Adrian Lopez (54.) erzielten die Tore zum 3:1, ehe Falcao (78.) mit seinem zehnten Tor im laufenden Wettbewerb noch einen drauf setzte.

Eine noch höhere Niederlage für den Tabellen-Dritten der Primera Division verhinderte allein Torhüter Diego Alves, der unter anderem zwei Großchancen des früheren Wolfsburgers Diego zunichte machte (4./71.). Dessen früherer Klubkollege Ricardo Costa verkürzte in der Nachspielzeit für Valencia noch auf 2:4.


Insua und Capel drehen die Partie für Sporting

Von der sonstigen Auswärtsstärke des Schalke-Bezwingers Athletic Bilbao war im Alvalade-Stadion von Lissabon wenig zu sehen. Die Basken, die auf dem Weg in die Vorschlussrunde auch Manchester United aus dem Weg geräumt hatten, blieben in der Offensive harmlos. Für das Führungstor sorgte in Jon Aurtenetxe (54.) ein Abwehrspieler, doch Emiliano Insua (76.) und Diego Capel (80.) drehten das Spiel noch zugunsten der Portugiesen. Bis dahin hatte der niederländische Angreifer Ricky van Wolfswinkel beste Möglichkeiten für Sporting vergeben.

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