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VfB trotz Ligaschocks ohne Knacks nach Moskau

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VfB trotz Ligaschocks ohne Knacks nach Moskau

27.08.2012, 12:10 Uhr | dpa

VfB trotz Ligaschocks ohne Knacks nach Moskau. Bruno Labbadia: "Wir haben gar keine Zeit für einen Knacks".

Bruno Labbadia: "Wir haben gar keine Zeit für einen Knacks". (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Die Ausgangslage ist glänzend, der Einzug in die Gruppenphase der Europa League so gut wie garantiert. Dank seines 2:0-Siegs zu Hause gegen Dynamo Moskau kann der VfB Stuttgart ziemlich entspannt ins Playoff-Rückspiel gegen Dynamo Moskau am Dienstag (18.00 Uhr) gehen.

Auch der Schock beim Saisonstart, wo der Fußball-Bundesligist gegen den VfL Wolfsburg innerhalb von 120 dramatischen Sekunden vom möglichen Sieger zum Verlierer wurde, hat das Team nicht verunsichert. "Wir haben gar keine Zeit für einen Knacks", versicherte VfB-Trainer Bruno Labbadia.

Labbadia hat fürs fest eingeplante Weiterkommen eine klare Strategie entwickelt. "Wir werden in die Partie reingehen, als ob es 0:0 stehen würde", kündigte der Coach an. "Wir werden uns auf keinen Fall hinten reinstellen und versuchen, möglichst schnell ein Tor zu schießen." Dann müsste Moskau in der Arena Chimki schon viermal treffen, um den VfB noch auszuschalten - und das scheint angesichts der aktuellen Offensivschwäche von Kevin Kuranyi & Co. ausgeschlossen.

Zwar glückte Dynamo unter seinem neuen Trainer Dan Petrescu im Lokalderby gegen Lokomotive Moskau ohne den gesperrten Kapitän Kuranyi am Samstag mit 3:2 der erste Saisonsieg. Aber nach zuvor fünf Pleiten und nur einem Treffer ist der schwächelnde russische Top-Club immer noch Tabellenletzter.

Angesichts der Chancenlosigkeit im Hinspiel in seiner alten Heimat Stuttgart und erschreckender konditioneller Schwächen macht sich Kuranyi auch keine Illusionen gegen seinen Ex-Club. "Es wird ganz schwierig, da müssen wir uns nichts vormachen", sagte der frühere Nationalspieler in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. "Aber Fußball ist ein verrücktes Spiel - da hat man schon so viel erlebt." Dynamo habe sich noch nicht aufgegeben und werde alles versuchen, in die nächste Runde einzuziehen.

Pflichtgemäß warnten auch die VfB-Verantwortlichen vor Überheblichkeit. "Das wird ein heißer Tanz", meinte Manager Fredi Bobic. Labbadia wies darauf hin, dass "der Gegner nichts zu verlieren hat", was ihn gefährlicher mache.

Personell sieht es beim VfB bestens aus. Abwehrchef Serdar Tasci konnte gegen Wolfsburg trotz einer gebrochenen Mittelhand dank einer Karbonschiene problemlos agieren. Labbadia will den Kapitän auch in Moskau aufbieten. Große Wechsel deuten sich eh nicht an. Möglicherweise rückt der Japaner Shinji Okazaki auf der linken Außenbahn im offensiven Mittelfeld für Ibrahima Traoré in die Startelf. Der trickreiche Flügelflitzer aus Guinea wirkte gegen Wolfsburg nach einer Stunde müde und musste für Cacau weichen.

Cacau brennt auf einen Einsatz von Beginn an, wird sich wahrscheinlich aber wieder mit der Joker-Rolle abfinden müssen. "Wir wollen gegen Moskau die Niederlage gegen Wolfsburg wieder gutmachen", versprach der Stürmer. Für ihn und seine Kollegen geht es am Dienstag um mehr als den Einzug in die Gruppenphase der Europa League: Rehabilitation und vor dem anstehenden Südgipfel gegen Bayern München das angeknackste Selbstvertrauen wieder stärken.

Dynamo Moskau: Schunin - Wilkshire, Fernández, Schildenfeld, Lomic - Jussupow, Noboa - Kokorin, Semschow, Dzsudzsák - Kuranyi

VfB Stuttgart: Ulreich - Hoogland, Tasci, Maza, Boka - Kvist, Gentner - Harnik, Hajnal, Okazaki (Traoré) - Ibisevic

Schiedsrichter: Aydinus (Türkei)

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