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Mittelstandspokal für Clubs kein Cup der Verlierer mehr

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Mittelstandspokal für Clubs kein Cup der Verlierer mehr

28.08.2012, 15:10 Uhr | dpa

Mittelstandspokal für Clubs kein Cup der Verlierer mehr. Objekt der Begierde: Die Europa-League-Trophäe.

Objekt der Begierde: Die Europa-League-Trophäe. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Franz Beckenbauer nannte den Wettbewerb einst "Cup der Verlierer". Für den FC Bayern München war der Gewinn des UEFA-Cups 1996 noch wie ein Titel zweiter Klasse - für zahlreiche Clubs hat der in Europa League umgetaufte Pokal zuletzt aber kräftig an Ansehen gewonnen.

Hannover 96 oder der VfB Stuttgart freuen sich über die Chance internationaler Auftritte. Finanziell sind im europäischen Mittelstandspokal viele Spiele lang keine Reichtümer zu verdienen. 1,3 Millionen Euro erhalten die Clubs als Prämie für die Teilnahme an der Vorrunde. Die Gruppensieger kassieren 400 000 Euro. Bestenfalls könnte der Cup-Gewinner 9,9 Millionen Euro bekommen - alleine für die Teilnahme an der Champions League gibt es schon mindestens 8,6 Millionen.

Aber Sponsoren freut es, wenn ihr Logo nicht nur in der Bundesliga am Wochenende, sondern bei Flutlichtatmosphäre und mit internationalen Gästen auch an Werktagen über die Bildschirme flimmert. Und zusätzlich gibt es auch in der Europa League noch Gelder aus dem Market Pool, auch wenn dieser in der laufenden Saison wegen geringerer Zahlungen der TV-Sender kleiner ausfällt.

"Insgesamt haben wir 20 Millionen eingenommen", bilanzierte vor kurzem der Präsident von Hannover 96, Martin Kind, nachdem die Mannschaft in der vergangenen Saison bis ins Viertelfinale gekommen war. Unterm Strich blieben für die Niedersachsen fünf Millionen Euro Gewinn übrig.

In Vertragsgesprächen auf die Teilnahme am Europapokal verweisen zu können, macht die Arbeit zusätzlich leichter. "Für die Markenentwicklung, aber auch für die Mannschaft, für den Wert der Spieler, auch für das Selbstbewusstsein ist das ungemein wichtig", meinte Kind.

Ex-Bayern Profi Mark van Bommel schimpfte einst vom "Fiat-Punto-Clio-Cup". Das Bild sei aber nicht mehr angebracht, findet VfB-Trainer Bruno Labbadia. "Die Europa League ist inzwischen doch total aufgewertet. Schauen Sie sich mal an, welche Mannschaften da mitmachen", sagte der 46-Jährige im "kicker". "Vielleicht sollten die Gelder zwischen Champions League und Europa League noch ein bisschen gerechter verteilt werden. Aber Gruppenphase ist schon klasse."

Da der Anspruch am Neckar hoch ist, sind Spiele gegen Mannschaften aus Italien, Spanien oder zur Not auch wie am Dienstagabend im Qualifikations-Rückspiel gegen Dynamo Moskau gut für das Selbstbewusstsein der Anhänger. Gerade auch mit Blick auf 1899 Hoffenheim, die neureiche Konkurrenz im selben Bundesland. Dort wartet man trotz der Millionen von Mäzen Dietmar Hopp bis heute auf den ersten internationalen Auftritt - gerne auch in der Europa League.

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