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"Elfer-Depp" Ibisevic genießt seinen Triumph schweigend

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"Elfer-Depp" Ibisevic genießt seinen Triumph schweigend

29.08.2012, 12:40 Uhr | dpa

"Elfer-Depp" Ibisevic genießt seinen Triumph schweigend. Vedad Ibisevic macht nicht viele Worte und trifft für den VfB Stuttgart.

Vedad Ibisevic macht nicht viele Worte und trifft für den VfB Stuttgart. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Vedad Ibisevic stapfte nach dem Duschen mit eisigem Blick und schweigend an den vergeblich fragenden Medienvertretern vorbei. Still genoss der Stürmer-Star des VfB Stuttgart seinen Triumph.

Mit seinem Führungstreffer im Playoff-Rückspiel gegen Dynamo Moskau ebnete der bosnische Nationalstürmer dem Fußball-Bundesligisten praktisch im Alleingang den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Schon im Hinspiel hatte Ibisevic mit seinen beiden Toren zum 2:0 die Grundlage fürs Weiterkommen geschaffen.

Drei Tage zuvor war Ibisevic wegen seines speziell im Nachschuss stümperhaft verschossenen Strafstoßes gegen den VfL Wolfsburg medial als "Elfmeter-Trottel", "Versager" und "Elfer-Depp" verspottet worden. Beim 1:1 (0:0) gegen den russischen Tabellenletzten gab der Tor-Garant der Schwaben die passende sportliche Antwort. Kapitän Serdar Tasci lobte die Knipser-Qualität seines Kollegen: "Vedad hat wieder seine Klasse gezeigt und eiskalt zugeschlagen. Wir alle wissen, was wir an ihm haben."

Die VfB-Verantwortlichen, früher selbst Top-Stürmer, wiesen die teilweise unsachlichen und überzogenen Attacken entschieden zurück. "Alle müssen aufpassen, dass sie das Rad nicht überdrehen", mahnte Trainer Bruno Labbadia. "Das war eine fantastische Reaktion von Vedad auf die Häme. Wir haben ihm nach seinem Fehlschuss gegen Wolfsburg intern klar gemacht, wie wichtig er für uns ist."

Sportdirektor Fredi Bobic geißelte speziell unter die Gürtellinie zielende Angriffe scharf: "Man kann ihn kritisieren und auch etwas auf die Schippe nehmen, aber nicht so." Ibisevic habe gezeigt, was für ein "klasse Stürmer" er sei. "Seit Monaten ist er in bestechender Form", wies Bobic auf die beeindruckende Torquote des im Winter für rund fünf Millionen Euro von 1899 Hoffenheim geholten bosnischen Nationalspielers hin.

Das brillant erzielte 1:0 (64. Minute) gegen Moskau bedeutete bereits Ibisevic's 13. Tor in insgesamt 21 Pflichtspielen. Allein achtmal traf der auch als Vorlagengeber glänzende Knipser bei bislang 16 Bundesligaeinsätzen für den VfB. In seinen beiden ersten Europa-League-Einsätzen trumpfte der Debütant als dreifacher Torschütze auf. Zudem erzielte Ibisevic in drei DFB-Pokalspielen zwei Treffer für die Schwaben.

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