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Hannover 96: Über 100 Festnahmen nach Randale

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Über 100 Festnahmen nach Randale in Hannover

31.08.2012, 11:31 Uhr | dpa

Hannover 96: Über 100 Festnahmen nach Randale. Heiße Stimmung: Breslauer Fans beim Spiel in Hannover. (Quelle: dpa)

Heiße Stimmung: Breslauer Fans beim Spiel in Hannover. (Quelle: dpa)

Mehr als 100 Randalierer in Gewahrsam, Böller und Feuerwerk im Stadion, Flaschenwerfer, verletzte Polizisten und Fans - die heftigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Rowdies haben die Freude bei Hannover 96 über den Einzug in die Gruppenphase der Europa League getrübt. "Das ist inakzeptabel", kommentierte 96-Präsident Martin Kind die Vorkommnisse rund um den 5:1-Sieg gegen den polnischen Meister Slask Breslau.

Die Polizeidirektion Hannover hatte das Playoff-Rückspiel schon zuvor als "Risikospiel" eingestuft und wurde in dieser Einschätzung bestätigt. "Wir waren auf diese Situation gut vorbereitet und haben bei Gewalttätigkeiten konsequent eingegriffen", sagte Polizeidirektor Guido von Cyrson. "Die Maßnahmen der Polizei sind zwingend notwendig gewesen", erklärte Kind zu dem rigorosen Vorgehen der Beamten.

Verletzte und Pyrotechnik

Trotz eines großen Polizei-Aufgebots gerieten die gewaltbereiten Fans in Stadionnähe aneinander. Die Beamten nahmen etwa 100 polnische Fans am Nordufer des Maschsees in Gewahrsam und verhinderten damit eine Eskalation. Die Randalierer wurden bis spätestens zwei Uhr morgens wieder freigelassen. Bei den Krawallen erlitten nach Polizei-Angaben zwei Beamte leichte Verletzungen. Ein Hannover-Fan wurde durch den Biss eines Diensthundes verletzt.

Sorgfältige Kontrollen konnten zudem nicht verhindern, dass während der Partie im Stadion zahlreiche Böller im Breslau-Block gezündet wurden. Der zweimalige polnische Meister muss deshalb mit einer Geldstrafe rechnen. Der Einsatz von Pyrotechnik ist von der Europäischen Fußball Union (UEFA) untersagt.

Festnahmen schon auf der Anreise

Bereits auf der Anreise der 1500 Slask-Anhänger hatten sächsische Polizeikräfte im deutsch-polnischen Grenzgebiet 22 aggressive Personen in Gewahrsam genommen und an der Weiterreise gehindert. Bei Potsdam schickten Polizisten einen Reisebus mit rund 60 Anhängern zurück nach Polen. Die Reisenden waren zuvor auf einer Autobahn-Rastanlage durch Eigentumsdelikte aufgefallen.

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