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Europa League: Schwere Brocken für Borussia Mönchengladbach

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Schwere Brocken für die Borussia

31.08.2012, 15:07 Uhr | t-online.de

Europa League: Schwere Brocken für Borussia Mönchengladbach. Schwierige Gruppe: Borussia Mönchengladbach (links Mike Hanke) bekommt es mit namhaften Gegnern zu tun. (Quelle: imago)

Schwierige Gruppe: Borussia Mönchengladbach (links Mike Hanke) bekommt es mit namhaften Gegnern zu tun. (Quelle: imago)

Borussia Mönchengladbach hat bei der Auslosung der Gruppenphase der Europa League in Monte Carlo die interessantesten Gegner erwischt - aber auch die schwersten. Der Bundesligist vom Niederrhein trifft in der Gruppe C auf Olympique Marseille und Fenerbahce Istanbul. Zudem wurde der Borussia der FC Limassol aus Zypern zugelost.

Den drei übrigen deutschen Klubs blieben die ganz dicken Brocken erspart. Der VfB Stuttgart muss sich in der Gruppe E mit dem FC Kopenhagen, Steaua Bukarest und Norwegens Meister Molde SK auseinandersetzen. Bayer Leverkusen bekommt es in Gruppe K mit Metalist Charkow, Rosenborg Trondheim und Rapid Wien zu tun. Auf Hannover 96 warten in Gruppe L Twente Enschede, UD Levante und Helsingborgs IF als Gegner.

Borussia will dagegenhalten

In Mönchengladbach reagierte man verhalten auf die Auslosung. "Olympique Marseille ist ein Traditionsverein aus Frankreich mit internationalem Renommee. Das wird eine große Aufgabe für uns. Ich denke aber, dass wir sportlich dagegen halten können. Bei Fenerbahce Istanbul wird uns ein Hexenkessel erwarten. Wichtig wird sein, die Heimspiele erfolgreich zu bestreiten, aber auch in Istanbul wollen wir bestehen. Und Limassol ist die Unbekannte der Gruppe. Gerade diese vermeintlich kleinen Gegner können aber sehr gefährlich sein", sagte Borussia-Sportdirektor Max Eberl.

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In Stuttgart ging die VfB-Spitze dagegen in die Offensive. "Wir werden uns auf die Gegner freuen, da sind interessante Reisen dabei. Namen, die bekannt sind, auch im europäischen Fußball. In der Gruppe, ganz klar, da wollen wir weiterkommen", erklärte Sportdirektor Fredi Bobic.

"Unser Anspruch ist, die nächste Runde zu erreichen"

In Hannover lösten die Gegner fast schon routinierte Europa-League-Reaktionen aus. "Ich finde, das sind interessante Herausforderungen und schöne Reisen für unsere Fans", sagte Sportdirektor Jörg Schmadtke. "Levante ist spielstark, bei Twente erwartet uns ein Hexenkessel und Helsingborg ist sehr robust", warnte er aber vor Leichtsinn.

Bei Bayer Leverkusen stellt man sich angesichts der Reisen nach Norwegen (Trondheim) und in die Ukraine (Charkow) auf einen kalten Herbst ein. Besondere Freude löste bei Sportdirektor Rudi Völler der österreichische Kontrahent aus. Noch nie hat Leverkusen gegen Rapid Wien gespielt. Das Ziel in Gruppe K ist klar: "Unser Anspruch ist, die nächste Runde zu erreichen. In anderen Gruppen sind andere Kaliber. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen", sagte Völler.

Finanziell aufgewertet

Die Gruppenphase beginnt am 20. September und endet mit dem sechsten Spieltag am 6. Dezember. Jeweils die beiden Ersten der zwölf Gruppen qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die am 14. Dezember ausgelost wird. Der Nachfolger von Atletico Madrid wird am 15. Mai 2013 im Finale in Amsterdam gekürt.

Finanziell wurde der kleinere Bruder der Champions League in dieser Spielzeit deutlich aufgewertet. In der Europa League fließen insgesamt 208,75 Millionen Euro an die 48 Vereine. 1,3 Millionen Euro beträgt das Startgeld. Pro Sieg gibt es 200.000 Euro, pro Remis 100.000. Mit speziellen Bonifikationen kann der Europa-League-Sieger fast zehn Millionen Euro einstreichen.

Die Gruppeneinteilung

Gruppe A: FC Liverpool, Udinese Calcio, Young Boys Bern, Anzhi Machatschkala.

Gruppe B: Atletico Madrid, Hapoel Tel Aviv, Viktoria Pilsen, Academica de Coimbra.

Gruppe C: Olympique Marseille, Fenerbahce Istanbul, Borussia Mönchengladbach, FC Limassol.

Gruppe D: Girondins Bordeaux, FC Brügge, Newcastle United, Maritimo Funchal.

Gruppe E: VfB Stuttgart, FC Kopenhagen, Steaua Bukarest, Molde FK.

Gruppe F: PSV Eindhoven, SSC Neapel, Dnjepr Dnjepropetrowsk, AIK Solna.

Gruppe G: Sporting Lissabon, FC Basel, KRC Genk, Videoton FC.

Gruppe H: Inter Mailand, Rubin Kasan, Partizan Belgrad, Neftci Baku PFK.

Gruppe I: Olympique Lyon, Athletic Bilbao, Sparta Prag, Hapoel Kiryat Shmona.

Gruppe J: Tottenham Hotspur, Panathinaikos Athen, Lazio Rom, NK Maribor.

Gruppe K: Bayer Leverkusen, Metalist Charkow, Rosenborg Trondheim, Rapid Wien.

Gruppe L: Twente Enschede, Hannover 96, UD Levante, Helsingborg IF.

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