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Europa League: Stuttgart schafft nur ein Remis gegen Bukarest

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Wenigstens die Moral stimmt

20.09.2012, 21:06 Uhr | dpa

Europa League: Stuttgart schafft nur ein Remis gegen Bukarest . Gotoku Sakai (li.) im Zweikampf mit Bukarests Alexandru Chipciu  (Quelle: dpa)

Gotoku Sakai (li.) im Zweikampf mit Bukarests Alexandru Chipciu (Quelle: dpa)

Für den Bundesliga-Patienten VfB Stuttgart ist der Ausflug in die Europa League nicht zum erhofften Kur-Aufenthalt geworden. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia schaffte am ersten Spieltag nur ein 2:2 (1:1) gegen Steaua Bukarest. Zwar führte der VfB durch Vedad Ibisevic schnell (5.), fing sich jedoch umgehend den Ausgleich durch Alexandru Chipciu ein (6.). Nach dem Elfmetertor von Raul Rusescu (79.) rettete Georg Niedermeier mit seinem Treffer das Remis (85.).

"Wir haben eine Menge Torchancen gesehen in der zweiten Halbzeit. Die Mannschaft hat Moral gezeigt. Das Glück wird auch wieder zurückkommen", sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic im TV-Sender Sky. "Wir hatten Chancen für drei Spiele", bilanzierte Torschütze Niedermeier enttäuscht.


Freude dauert nur kurz

Nach dem ernüchternden Liga-Auftakt mit nur einem Tor und einem Punkt aus drei Spielen kamen die Schwaben auch gegen die Rumänen nur schwer in die Gänge. Dabei hatte Ibisevic mit seinem vierten Treffer im laufenden Wettbewerb eigentlich eine gute Grundlage geschaffen. Der in der Liga gesperrte Bosnier köpfte eine Flanke von Tamas Hajnal vollkommen unbedrängt zum 1:0 ein. Die Freude der Stuttgarter währte allerdings kaum länger als eine Minute. Dann nutzte Chipciu eine von zahlreichen Unaufmerksamkeiten der Abwehr zum schnellen Ausgleich.

Die Defensive des Bundesliga-16. leistete sich haarsträubende Aussetzer. Vor allem Niedermeier und Maza produzierten Fehlpässe, die den Gegner zu schnellen Attacken förmlich einluden.


Maza köpft drüber

VfB-Trainer Bruno Labbadia hatte den Österreicher Martin Harnik überraschend auf der Bank gelassen, dafür besetzten Tunay Torun und Cacau die Außenpositionen. Doch trotz optischer Vorteile ergaben sich zunächst nur wenige Gelegenheiten für die Stuttgarter. Für Gefahr im Angriff sorgte allein Ibisevic, der in der 33. Minute mit einem Kopfball an Torhüter Ciprian Tatarusanu scheiterte. Kurz darauf köpfte Maza eine Hajnal-Ecke drüber (38.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Labbadias Elf das Tempo und spielte endlich druckvoller. Bei einer Doppelchance für Cacau und Torun verhinderten Latte und Pfosten das mögliche 2:1 für den VfB (53.), dessen Hintermannschaft bei den schnell vorgetragenen Angriffen der Rumänen aber weiter bedenklich wackelte. In der 68. Minute wurde Cacau endgültig zum Pechvogel des Abends, als er nach Zuspiel des eingewechselten Shinji Okazaki erneut an der Latte scheiterte. Ein Foul von Maza im Strafraum führte schließlich zum Elfmeter-Tor, doch Niedermeier schlug zurück. In der Schlussphase hatte der VfB durch Harnik und Ibisevic noch eine dicke Doppelchance, aber es blieb beim 2:2.

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