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Favres Suche geht weiter - "Zwei Punkte verloren"

21.09.2012, 10:45 Uhr | dpa

Favres Suche geht weiter - "Zwei Punkte verloren". Gladbachs Coach Lucien Favre war mit der Nullnummer gegen AEL Limassol nicht zufrieden.

Gladbachs Coach Lucien Favre war mit der Nullnummer gegen AEL Limassol nicht zufrieden. (Quelle: dpa)

Nikosia (dpa) - Es fehlte eine Winzigkeit. Oscar Wendt hatte die große Chance, den Selbstfindungsprozess bei Borussia Mönchengladbach in allerletzter Sekunde mit einem positiven Erlebnis voranzutreiben.

Der schwedische Fußballprofi aber schoss den Ball wenige Sekunden vor dem Abpfiff aus elf Metern an die Lattenunterkante. Das 0:0 bei der Premiere des fünfmaligen deutschen Meisters in der Europa League und damit zweifelsfrei auch ein Fehlstart waren perfekt.

"Wenn ich zwei Millimeter niedriger treffe, ist er drin und wir jubeln alle", kommentierte Wendt seinen misslungenen Versuch. Der Fehlschuss kann bittere Folgen haben. "Wenn wir weiterkommen wollen, hätten wir hier einen Sieg erreichen müssen", sagte Chefcoach Lucien Favre nach dem torlosen Remis in Nikosia gegen Zyperns Meister AEL Limassol, Außenseiter der Gruppe C mit den Top-Vereinen Fenerbahce Istanbul und Olympique Marseille. "Wenn man allein die Chancen betrachtet, muss man sagen, dass wir zwei Punkte verloren haben", ergänzte der Schweizer.

Favre trug möglicherweise mit dazu bei. Seine Rotationsmaßnahmen wirbelten die Startelf so durcheinander, dass der Spielfluss mit Ausnahme der Anfangsviertelstunde nie das hohe Niveau wie noch 2011/12 erreichte. "Wenn wir gewonnen hätten, wäre alles richtig gewesen. Jetzt wird natürlich über die personellen Wechsel diskutiert", meinte Martin Stranzl, der auf der Ersatzbank saß.

Granit Xhaka durfte erst nach dem Wechsel ran, Kapitän Filip Daems, Spielgestalter Juan Arango und Zwölf-Millionen-Einkauf Luuk de Jong waren gar nicht mitgereist. Favre will wegen der hohen Belastung weiter häufig durchwechseln. Kein Team der kommenden Tage werde das gleiche sein wie in der Partie zuvor: "Wir spielen am Sonntag wieder Bundesliga, dann Mittwoch. Es wäre dumm, es anders zu machen."

Max Eberl verteidigte am Vorabend seines 39. Geburtstags die Wechselspiele seines Chefcoachs: "Die Leute haben keine Ahnung, wenn sie einem Trainer, der bei Borussia seit 19 Monaten fantastische Arbeit leistet, eine solche Entscheidung übelnehmen." Favre habe doch ein Gespür dafür, "was für die Mannschaft das Beste ist".

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