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Gladbach 2:4 gegen Fenerbahce im Borussia-Park

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Gladbach 2:4 gegen Fenerbahce im Borussia-Park

04.10.2012, 23:00 Uhr | dpa

Gladbach 2:4 gegen Fenerbahce im Borussia-Park. Die großen Impulse konnte Granit Xhaka nicht beisteuern.

Die großen Impulse konnte Granit Xhaka nicht beisteuern. (Quelle: dpa)

Mönchengladbach (dpa) - Die Krise von Borussia Mönchengladbach hat sich weiter verschärft. Gegen Fenerbahce Istanbul unterlag der Fußball-Bundesligist in der Europa League mit 2:4 (1:2).

Luuk de Jong (18. Minute) brachte Gladbach zwar in Führung. Die Treffer von Cristian (25./87.), Raul Meireles (40.) und Dirk Kuyt (71.) besiegelten aber nur fünf Tage nach dem 0:5 in Dortmund die erneute Pleite. Auch das zweite Gladbach-Tor von Igor de Camargo (74.) nutzte nichts mehr. Vor 46 279 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park - darunter mehrere tausend türkische Fans - fand die Fohlen-Elf keinen Rhythmus und wartet seit sieben Pflichtspielen auf einen Sieg.

Mit hängenden Köpfen schlichen die Gladbacher nach dem Abpfiff vom Platz. Filip Daems wollte zumindest die zwischenzeitlich gezeigte Moral hervorheben. "Das zeigt, dass Leben in der Mannschaft steckt", sagte er. Sportdirektor Max Eberl fand sehr deutliche Worte. "Wir haben gesehen, dass nicht eine Mannschaft auf dem Platz steht, die vor Selbstvertrauen strotzt. Das muss sie sich erarbeiten. Wir müssen uns dagegen stemmen. Es hilft nicht zu lamentieren", sagte Eberl und fügte an: "Wir müssen selber da raus aus der Scheiße."

In der Gruppe C ist die Borussia mit nur einem Zähler unter dem Soll und muss im nächsten Spiel gegen Olympique Marseille am 25. Oktober unbedingt dreifach punkten, um die Europapokal-Hoffnungen am Leben zu erhalten. Fenerbahce feierte im zehnten Pflichtspiel gegen eine deutsche Mannschaft den ersten Sieg überhaupt und hat wie Marseille vier Punkte auf dem Europapokal-Konto.

Entgegen seiner Ankündigung rotierte Gladbach-Trainer Lucien Favre richtig kräftig durch - gleich fünf Neue kamen im Vergleich zur bitteren Dortmund-Pleite ins Team. Größte Überraschung war der Einsatz von Thorben Marx, der seit mehr als einem halben Jahr wieder im Mittelfeld ran durfte. Im elften Pflichtspiel agierte die Borussia somit zum zehnten Mal mit einer anderen Anfangself - ohne Erfolg.

Dabei war der Auftakt vielversprechend. De Jong nutzte eine Flanke von Havard Nordtveit mit dem Hinterkopf zu seinem ersten Europa-League-Tor für Gladbach. Die Erleichterung auf Platz und Rängen war förmlich spürbar. Sieben Minuten später war die gute Laune schon wieder dahin. Nach Cristians Freistoßtreffer verfielen die Borussen in der Defensive in alte Fehler.

Was Favre kurz vor der Pause zu sehen bekam, musste ihn extrem beunruhigen. Meireles trockener Schuss ins Tor erschütterte Gladbachs Moral. Haarsträubende individuelle technische Fehler waren die Folge. Besonders Torwart Marc-André ter Stegen war komplett von der Rolle und schlug den Ball mehrfach ungewollt ins Aus. In der Pause kochten die Emotionen hoch. Ter Stegen lieferte sich im Kabinengang ein Wortgefecht mit Granit Xhaka - Eberl musste schlichtend einschreiten.

Die Türken schienen den Trubel um die Demission ihres Starspielers Alex gut verdaut zu haben. Doch in der zweiten Halbzeit mussten sie nochmal zittern, denn die Borussia fing sich wieder. Arango (59.) und Igor de Camargo (63.) scheiterten zunächst knapp. Nach Kuyts Tor schien alles vorbei, zwei Minuten später war aber de Camargo zur Stelle. Das zweite Tor von Cristian kurz vor Schluss machte aber die letzte Hoffnung auf einen moralisch wichtigen Punktgewinn zunichte.

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